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3100 St. Pölten
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Notarztdienst

Bereits seit 1988 stellte der ASBÖ St. Pölten einen eigenen Notarztdienst für die Bevölkerung der Landeshaupstadt. Nach fast 30 Jahren wurde nun im Rahmen einer Ausschreibung des Notarzdienstes durch das Land Niederösterreich vom Notarztwagen-System (NAW) auf das Notarzteinsatzfahrzeug-System (NEF) umgestellt, zuletzt im Juli 2017 dann auch in St. Pölten.

Im NEF-System kommen Notarzt und Notfallsanitäter im eigens dafür ausgestatteten PKW, mit an Board die wichtigsten Gerätschaften und Medikamente zur Versorgung des Patienten. Parallel dazu wird ein Rettungswagen (RTW) entsandt, der weiteres Personal, Material und Transportkapazität zum Patienten bringt. Der Notarzt entscheidet nun nach der Erstversorgung, ob er den Transport im Rettungswagen begleiten muss oder nicht. Falls ja, fährt der Notfallsanitäter im NEF hinter dem RTW her, wobei der Notarzt bei Bedarf (z. B. einem höherwertigen Folgeeinsatz) jederzeit aus dem RTW umsteigen kann. Der RTW setzt dann den Transport ohne Arzt fort und der Arzt begibt sich zum nächsten Patienten. Dieses flexible System hat sich schon in verschiedenen Länder auf der ganzen Welt bewährt.

In Niederösterreich hat die Bietergemeinschaft bestehend aus Rotem Kreuz und ASBÖ die Ausschreibung für sich entschieden und stellt nun im gesamten Bundesland den Notarztdienst.
Das Fahrzeug wird dabei den Organisationen zur Verfügung gestellt und ist an allen Standorten baugleich und gleich ausgestattet.

In St. Pölten stellen ASBÖ und das Rote Kreuz wie bisher die Sanitäter und Sanitäterinnen wechselweise im Wochenrythmus, die Ärzte werden vom Universitätsklinikum St. Pölten zur Verfügung gestellt, auf dessen Gelände sich auch der Notarztstützpunkt befindet.