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Selbstgebaute Elektroboote beim Akkuboatrace am Zeller See!

Die Samariterbund Wasserrettung Zell am See überwachte das Akkuboatrace der IONICA Zell am See/Kaprun.


Die selbstgebauten Boote werden zu Wasser gelassen.

HTL-Schüler und FH-Studenten waren die Hauptkonstrukteure und Bootsbauer beim Akkuschrauberrennen.

Jeder gegen jeden hieß es in den Vorläufen! Die Boote erreichten dabei über 13,5 kn (25 km/h).

Beide Rettungsboote waren zur Überwachung im Einsatz.

Von selbstgebaut bis umgebaut, alles war dabei, solange der Antrieb mittels Akkuschrauber erfolgte.

Rettungsschwimmer und Taucher mussten nicht zum Einsatz gebracht werden. Das Rennen verlief ohne Zwischenfälle.

Die IONICA ist das größte E-Mobilitätsforum in Europa und findet zum zweiten Mal in Zell am See statt. Schon letztes Jahr wurde ein Akkuboatrace im Rahmen der IONICA ausgetragen. Dieses Jahr ging es in die 2. Auflage. Der Name deutet schon darauf hin: Bei diesem Rennen werden die Boote lediglich durch einen ca. 500W starken, handelsüblichen Akkuschrauber angetrieben. Die zum Teil selbstgebauten Boote erreichen dabei Geschwindigkeiten über 25 km/h.

Expertise der Samariter-Wasserrettung gefragt

Die Samariterbund Wasserrettung Zell am See unterstützte die Veranstaltung schon in der Vorbereitung. Die Expertise der Zeller Wasserretter war schon in der Planung gefragt. Auch beim Aufbau der Rennstrecke waren Wasserretter maßgeblich beteiligt. Das Startfloß wurde sicher und sturmfest verankert, der Kurs genau vermessen und die Wendebojen im Vorhinein gesetzt. Am ersten Renntag waren Rettungsschwimmer und Einsatztaucher mit beiden Einsatzbooten sowie dem Einsatzfahrzeug bei den Trainingsfahrten, sowie den Wertungsläufen vor Ort. Die Einsatzleitung der ASBÖ Wasserrettung Zell am See hatte dabei nicht nur die Koordination der Einsatzkräfte zu bewerkstelligen, sondern auf Grund der unsicheren Wetterlage auch immer einen Blick auf das Wetterradar.

Heuer schon 3000 Freiwilligenstunden der Zeller WasserretterInnen

Die Wettfahrten konnten ohne notwendigen Einsatz der Wasserretter durchgeführt werden. Alle selbstgebauten Boote waren seetauglich und die Kapitäne steuerten ihre Schiffe sicher ins Ziel. Lediglich das „Langstreckenshowrace“am späten Nachmittag musste abgesagt werden. Die Wasserretter wurden aufgrund einer Gewitterfront am See in den Einsatz alarmiert. Tretboote, Elektroleihboote, Segler und Badegäste wurden vor der Gefahr gewarnt. Alle Boote konnten so vor Eintreffen des „Hochwetters“ das sichere Ufer erreichen. Die Zeller Wasserretterinnen und Wasserretter haben heuer schon knapp 3000 Freiwilligenstunden in 48 Einsätzen und 94 Trainings absolviert.

Einladung zum Grillfest!

Die nächste „große“ Veranstaltung auf die sich die Einsatzkräfte am Zeller See nun vorbereiten ist das „Wasserrettungsgrillfest“ zu Schulschluss am 06. Juli, bevor es im Sommer an jedem Wochenende gilt bei Veranstaltungen für die Sicherheit am See zu sorgen.