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Wenn Dich nach dem Einsatz das Erlebte bedrückt ...

Das Betreuungsteam hat für alle interessierten Sanitäterinnen und Sanitäter das Basiswissen zur Bewältigung von psychischen Belastungen zusammengestellt und ist rund um die Uhr bereit zu helfen, um im Gespräch eventuell Erleichterung zu vermitteln und Befreiung zu finden.

Es ist sehr hilfreich, wenn erfahrenere KollegenInnen gerade bei jung ins Rettungsteam dazugestoßenen MitarbeiterInnen bewusst darauf achten, ob nach Einsätzen Auffälligkeiten an der neuen Kollegin/dem neuen Kollegen ersichtlich sind. Natürlich sind auch bereits langgediente SanitäterInnen nicht davor gefeit, nicht auch einmal mit einer Einsatzsituation alleine nicht mehr zurecht zu kommen.

Speziell ausgebildete KollegInnen, die sogenannten "Peers" verfolgen in ihrer Hilfe vier Grundprinzipien:

Freiwilligkeit: Nur wer sich helfen lassen will, dem kann geholfen werden
Anonymität: Die Gespräche mit dem Peer unterliegen der Schweigepflicht und sollen nicht auf der Diensstelle stattfinden.
Kostenlos: Die Betreuung durch den Peer ist kostenlos aber nicht umsonst.
keine Psychotherapie: Das Reden über Belastungsreaktionen ist etwas völlig normales.

Weitere Informationen erhalten Sie/erhältst Du bei:

Dr. Franz Holzhauser, MAS
E-Mail: franz.holzhauser@kstp.at