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60-Jahr-Feier der Gruppe Döbling

Am 23. Mai feierte die Gruppe Döbling mit einem Festakt samt Rahmenprogramm ihr 60jähriges Bestehen. Bei herrlichem, warmen Wetter wurden schon früh am Morgen am Vorplatz der Weinbergkirche Zelte aufgebaut und mit dem notwendigen Inventar bestückt.


Neben dem Verpflegungszelt gab es auch drei Zelte, welche einen Einblick in die Arbeit der Gruppe gaben: Öffentlichkeitsarbeit, Katastrophen-Hilfsdienst und Schulung.

Kurz nachdem die Zelte auch mit den Mannschaften besetzt waren, kamen, wenngleich vorerst noch sehr spärlich, die ersten Besucher. Noch vor Mittag wurde die erste Schauübung durchgeführt, bei welcher unsere Sanitäter die korrekte Versorgung und Bergung eines Verunfallten mit eingetrübtem Bewusstsein und Rückenschmerzen aus einem Auto bis hin zum Abtransport ins Krankenhaus zeigten. Den Besuchern wurden dabei die einzelnen Schritte erklärt und natürlich auch Fragen beantwortet. Im Anschluss daran konnte auch der Rettungswagen besichtigt werden. Die nunmehr eintreffenden Besucher suchten großteils das Verpflegungszelt auf, bevor sie sich an den Zelten über die Arbeit in der Gruppe informierten. Um ca. 13.30 zeigten unsere Sanitäter wiederum eine Schauübung; diesmal war die Übungsannahme, dass ein Kind aus geringer Höhe vom Baum gefallen wäre. Zu versorgen waren eine Rißquwetschwunde am Kopf sowie eine Fraktur am Unterarm.

An diese Übung anschließend fand um 14.00 Uhr der offizielle Festakt statt, zu welchem der Obmann der Gruppe den Präsidenten des Bundesverbandes, den Präsidenten des Landesverbandes und weitere Mitglieder des Bundes- und Landesvorstandes sowie Vertreter aus der Politik begrüßen konnte. Es folgten mehrere Ansprachen und zum Abschluss wurden Mitglieder der Gruppe für langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet und die Festschrift vorgestellt.

Nach dem Festakt labten sich alle Teilnehmer an unserer Verpflegungsstation, bevor die nächste Schauübung durchgeführt wurde. Diesmal war eine Person nach einem Sturz von einer Leiter zu versorgen, welche unter starken Schmerzen am Rücken litt. Besonders realistisch wurde diese Übung dadurch, dass neben der Versorgung der verletzten Person auch deren aufgeregter Arbeitskollege, welcher die Rettungsaktion laufend störte, beruhigt werden musste.

Anschließend informierten sich die Besucher wiederum in den Zelten über unsere Arbeit und ließen sich nicht nur den bereitgestellten Anhänger des Katastrophen-Hilfsdienstes erklären, sondern auch Maßnahmen der Wiederbelebung im Schulungszelt. Die letzte Übung des Tages war wiederum die Bergung uns Versorgung einer Person aus dem Auto – doch diesmal sollte es nicht nur eine Schauübung werden: unter Anleitung unserer Sanitäter konnten interessierte Besucher auch selbst helfen. Zuvor zeigten unsere Breitenausbildner noch die korrekte Reanimation und animierten die Besucher, dies auch selbst an den Puppen zu versuchen. Nach diesen Übungen, welche großen Zuspruch hatten, bedankte sich unser Obmann bei den Gästen für die Teilnahme und gleichzeitig war dies das Zeichen für unsere Mannschaften für den Abbau der Zelte, welcher noch einige Zeit brauchen sollte.

 

Es war eine dem Anlass entsprechende Feier mit abwechslungsreichem Programm, welche allerdings unter der geringen Besucherzahl (ca. 200 Personen) litt, was auf das wunderbare Wetter, welche viele potemzielle Besucher in die Bäder zog bzw. das verlängerte Wochenende, welches von vielen für einen Kurzurlaub genutzt wurde, zurückzuführen ist.