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'Haus Max Winter' war Station bei Pressefahrt

Im Rahmen einer Pressefahrt zum Thema ‚Neue Perspektiven in der Wiener Wohnungslosenhilfe‘ machte der Fonds Soziales Wien auch Station beim Samariterbund. Dabei wurde nicht nur das Sozial betreute Wohnhaus ‚Haus Max Winter‘ besichtigt, sondern auch das Projekt ‚Housing First‘ präsentiert. Housing First ist ein neues Modell der US-amerikanischen Sozialpolitik, bei dem wohnungslose Menschen in eigenen Wohnungen untergebracht und in diesen Wohnungen je nach Bedarf betreut werden.


"Ziel der Wiener Wohnungslosenhilfe ist es, wohnungslose Menschen wieder zum eigenständigen Wohnen zu befähigen. Manchmal ist eine leistbare Wohnung mit bedarfsgerechter mobiler Betreuung der beste Weg, dieses Ziel rasch und nachhaltig zu erreichen", sagt Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. Peter Hacker, Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien, führt aus: "Wir übernehmen den neuen Ansatz als Grundgedanken und entwickeln ein eigenes Wiener Modell des Housing First, das auf die Gegebenheiten in unserer Stadt zugeschnitten ist. Zu diesem Zweck wurde eine Perspektivengruppe gegründet, in der Expertinnen und Experten Pilotprojekte entwickeln und sich über Chancen und Grenzen des Modells austauschen."

 

Der Samariterbund engagiert sich schon seit vielen Jahren aktiv in der Wohnungslosenhilfe und hat ein differenziertes Betreuungsmodell erstellt, das vom Fonds Soziales Wien gefördert wird. Das „Haus Max Winter“ liegt gleich neben der Zentrale des Wiener Samariterbundes und bietet mit 121 Wohneinheiten ein neues Zuhause für ehemals wohnungslose Menschen.

 

Foto: Peter Kainz