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Hunderttausende Menschen bei Voices for Refugees

Franz Schnabl: Wir dürfen die Flüchtlinge nicht ihrem Schicksal überlassen!


Über 100.000 Menschen fanden sich am 3. Oktober am Heldenplatz ein, um Solidarität mit den Flüchtlingen zu bekunden. Der Samariterbund leistete nicht nur Sanitätsdienst direkt hinter der Bühne, sondern war auch mit hunderten haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die in den letzten Wochen Unglaubliches geleistet haben, im Publikum vertreten. Nach dem Konzert von Konstantin Wecker bedankte sich ASBÖ-Präsident Franz Schnabl von der Bühne bei den vielen freiwilligen HelferInnen und betonte, dass Österreich als eines der reichsten Länder der Welt nicht länger tatenlos zusehen könne, wie man Menschen, die vor Krieg und Terror flüchten, in Europa behandelt. "Wir brauchen sowohl in Österreich als auch in der ganzen EU eine mutige Politik, die sich nicht in die Geißelhaft von Meinungsumfragen und kurzfristiger Stimmungsmache nehmen lässt", erklärte Schnabl und forderte raschere Zugänge zu den Asylverfahren. Mit ihm auf der Bühne: Die jungen Flüchtlinge Abdallah und Masen, die in der Samariterbund-Flüchtlingeinrichtung Haus Sidra ein neues Zuhause gefunden haben.
Auch Bundespräsident Heinz Fischer bedankte sich beim Samariterbund, den anderen Hilfsorganisationen und den vielen Menschen, die an diesem Tag so deutlich Respekt und Menschlichkeit gezeigt haben.