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Hungersnot in Ostafrika: Samariterbund sammelt für Hilfsprogramm

Im Kampf gegen die akute Hungersnot und die katastrophale humanitäre Lage in Ostafrika ruft der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs zu Spenden für ein nachhaltiges Hilfsprogramm auf.


Bild: istockphoto.com

„Im Sinne der internationalen Solidarität haben wir eine Verantwortung gegenüber den betroffenen Menschen in Ostafrika. Neben dringend notwendigen Sofortmaßnahmen sind auch Maßnahmen zur langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung in der Region notwendig“, betont ASBÖ-Präsident Franz Schnabl und ergänzt: „Nur auf diese Weise kann sich die Region in Zukunft vor humanitären Katastrophen derartigen Ausmaßes schützen. Zudem führt die instabile politische Lage in der Region, besonders in Somalia, zu einer Verschärfung der Situation. Es muss daher aktiv die Demokratie gestärkt und der Frieden gesichert werden.“

 

Die Samariter wollen in den besonders betroffenen Gebieten Kenias neben der Soforthilfe auch die eigenständige Wasser- und Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung verbessern. Die Maßnahmen vor Ort werden gemeinsam mit der langjährigen afrikanischen Partnerorganisation ACORD umgesetzt.

 

Die Non-Profit-Organisation ACORD ist in 17 afrikanischen Ländern unter anderem in den Bereichen Nahrungssicherheit, HIV/AIDS und Friedensarbeit tätig. Zwei der Schwerpunktländer, Kenia und Äthiopien, befinden sich im Dürregebiet. ACORD führt bereits mit der ASBÖ-Tochterorganisation GEZA im ostafrikanischen Norduganda ein Friedensprojekt durch. Die GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH) ist zudem an einem Projekt zur Sicherstellung der nachhaltigen Wasserversorgung im Nordosten Kenias beteiligt.

 

Berichte aus dem Krisengebiet haben aufgezeigt, dass dringend finanzielle Unterstützung notwendig ist, um die dramatische Situation der Menschen vor Ort zu verbessern. „Der Flüchtlingsstrom aus Somalia macht die Lage in Kenia noch schlimmer. Jeden Tag kommen bis zu 3.500 neue Flüchtlinge dazu. Die Seuchengefahr steigt, die Kindersterblichkeit ist hoch und die hygienischen Bedingungen sind prekär. Die Situation erfordert die Errichtung zusätzlicher Camps, um alle Menschen unterzubringen“, berichtet ACORD-Entwicklungsprojektleiterin Annette Msabeni-Ngoye aus Kenia und hofft auf dringend notwendige internationale finanzielle Unterstützung.

 

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bittet daher um Spenden für die Opfer der Hungersnot

Spendenkonto

Bank Austria

BLZ: 12000

Kto.Nr.: 00654 122 001

Stichwort: Ostafrika

 

Oder spenden Sie per Handy!

 

Senden Sie ein SMS mit «20» an

0664 66 000 44

 

und spenden Sie so 20 Euro für das Ostafrika-Projekt des Samariterbundes.

Auch andere Beträge sind möglich.