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Interkulturelles Fest in Flüchtlingsunterkunft Siemensstraße


Seit Februar 2016 wohnen in der Wiener Flüchtlingsunterkunft Siemensstraße Familien und alleinstehende Frauen - vor allem jene, die davor monatelang im Ferry Dusika Stadion untergebracht waren.

Am 30. April wurde mit einem Hausfest gemeinsam mit HelferInnen und AnrainerInnen Einstand gefeiert. "Es war ein toller Erfolg, die BewohnerInnen des Samariterbund-Quartiers und des benachbarten Caritas-Quartiers haben mit vielen Gästen das schöne Wetter und ein buntes Unterhaltungsprogramm genossen", erzählt Hausleiterin Tamima Baldass.

Eine Gruppe engagierter Damen bot Kinderschminken an und sorgte mit schönen Bemalungen für große Freude. Freiwillige MitarbeiterInnen vom Zoom Kindermuseum gaben mit einer Holzbastelstation Kindern die Möglichkeit, eigene Möbel zu bauen - und tatsächlich ging auch eine österreichische Familie mit einem neuen Kindertisch und -sessel stolz nach Hause. Die Gruppe Bubbles of Hope verzauberte die Kinder mit riesigen Seifenblasen und die Gruppe Let´s Play bot Spiele für Kinder.

Ein Live-Musikprogramm mit afghanischen, iranischen, arabischen und österreichischen MusikerInnen sorgte für Begeisterung und animierte zum Tanzen. Daneben gab es köstliche Speisen, die einerseits von UnterstützerInnen und AnrainerInnen gebracht, andererseits auch von BewohnerInnen und MitarbeiterInnen gekocht und gegrillt worden sind.

"Bis zum Abend wurde fröhlich in einem intensiven Austausch mit neuen und alten FreundInnen gefeiert, bevor die Anwesenden mithalfen, aufzuräumen und zu putzen. Es war ein sehr gelungenes Fest, das zeigte, wieviel Gemeinsames unseren BewohnerInnen und die AnrainerInnen verbindet", so Tamima Baldass.