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Lebensrettung per Telefon

Eine Essenslieferantin konnte vergangene Woche mittels der Hilfe von EMD-Mitarbeitern des Samariterbundes Wien bei einer 94-jährigen Patientin mit akuten Atemstörungen Sofortmaßnahmen einleiten und somit Schlimmeres verhindern.


Die Essenslieferantin erschien routinemäßig bei der 94-jährigen Kundin und wurde misstrauisch, als die Frau die Türklingel nicht beantwortete. Nach Abstoßen des Notrufs wurde sie mit einem Mitarbeiter des Samariterbundes Wien verbunden, der ihr über das Telefon die Anleitung zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen geben konnte. „Die Anruferin war ruhig und kooperativ“, wusste der Mitarbeiter des Samariterbundes Wien, der bis zum Eintreffen des Krankentransportwagens die Essenslieferantin weiter telefonisch instruierte und das Verhindern von Schlimmeren durch sein geschultes Vorgehen verhindern konnte.

 

Vielseitiges EMD

EMD (Emergency Medical Dispatch) ermöglicht vereinfacht ausgedrückt die Abwicklung von „nicht Routineeinsätzen“ und berücksichtigt vor allem die örtlichen und zeitlichen Umstände des Notfalls und die emotionale Verfassung des Anrufenden und bringt diesen bei Bedarf aus der Gefahrenzone. Außerdem kann EMD zu einem Crashkurs in Erster Hilfe werden, wenn es gilt, lebensrettende Maßnahmen zu setzen.

 

„Dank der soliden EMD-Ausbildung unserer MitarbeiterInnen konnte einer Laiin das Werkzeug zur Einleitung von Sofortmaßnahmen telefonisch vermittelt und somit ein Leben gerettet werden“, erklärt Rudolf Sowa, stv. Fuhrparkleiter beim Samariterbund Wien, abschließend.