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Nationale Katastrophehilfeübung

Auf Einladung des Malteser Hospitaldienstes Austria (MHDA) fand am 2. Juni 2007 eine Bundeskatastrophenübung im Raum Gumpoldskirchen statt, wo der Arbeiter-Samariterbund-Österreichs (ASBÖ) eine Abordnung entsandte.


Insgesamt nahmen 15 SamariterInnen aus Wien und Niederösterreich mit 1 Kommandofahrzeug, 2 Rettungswagen und 2 ASBÖ-Rettungshundestaffeln mit 4 Fahrzeugen aus Wien und Ebreichsdorf an dieser Übung teil. Die ASBÖ Führungscrew bestand aus BRR Wolfgang Zimmermann (EL ASBÖ) , Stefan Grasel (Koordination des Rettungsdienstes) und Harald Knödler (Koordination der Hundeteams).

 

Am Vormittag wurde das Wissen der Rettungs- und Notfallsanitäter überprüft, dann der Weg des Patienten von der Erstversorgung über die Triage bis zur Behandlung in der Sanitätshilfstelle (SanHiSt) geübt.

 

Ein aufwendig es Großschadensszenario wurde am Nachmittag nachgestellt: Nach einem schweren Verkehrsunfall mit über 25 Beteiligen mit unterschiedlichsten Verletzungsmustern wurde der volle Betrieb einer SanHist durchgespielt. Vom ersteintreffenden Fahrzeug, über die Lageerkundung bis zur Meldung an die Leitstelle und die Errichtung einer Einsatzleitung vor Ort wurde alles geprobt.

 

Weiters unterstützt wurden die Malteser und Samariter von Teams der Akutbetreuung Wien (ABW), die sich um die psychosoziale Betreuung der Verletzten kümmerten. Nachdem die Verletzten aus dem Gefahrenbereich gerettet, professionell erstversorgt und abtransportiert wurden, stellte man fest, dass noch immer drei Personen vermisst waren. Hier kamen dann die ASBÖ-Rettungshundeteams zum Einsatz. Nach Absprache mit der Einsatzleitung wurde das Suchgebiet in Sektoren eingeteilt und es konnte mit der Suche begonnen werden. Bereits nach einer halben Stunde wurden die drei vermissten Personen von unseren ASBÖ-Rettungshundeteams gefunden.

 

"Gerade in Hinblick auf die Europameisterschaft 2008 ist das Kennenlernen der Arbeitsweise des Anderen besonders wichtig, da ein einheitliches Führungsverfahren den Erfolg jedes Einsatzes sicherstellt" so Bundesrettungskommandant des ASBÖ Wolfgang Zimmermann.