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Ostereiersuche in den Sozialmärkten des Samariterbundes

Von 23. bis 25. März veranstaltet der Samariterbund Wien in seinen Sozialmärkten eine fröhliche Ostereiersuche für die Kinder der KundInnen.


Was für ein Spaß für die Kinder! Hinter den Büschen und zwischen der vielen Blumen leuchteten schon heute bunte Ostereier hervor und warteten darauf, von den Kindern der KundInnen des Sozialmarkts in der Pillergasse entdeckt zu werden. Unterstützung bekamen die Buben und Mädchen dabei vom Osterhasen höchst persönlich.

Rund 700 Kinder von KundInnen werden heuer in allen drei Sozialmärkten in der Pillergasse (15. Bezirk), Frömmlgasse (21. Bezirk) und in der Gellertgasse (10. Bezirk) auf Ostereiersuche gehen. Auch eine Bastelecke und Kinderschminken stehen für die Kleinen auf dem Programm.

Der Osterhase ist natürlich dabei, wenn die Kinder nach den versteckten bunten Eiern in den Regalen in den Sozialmärkten suchen. In der Pillergasse werden die Ostereier auch im angeschlossenen Gartenbereich versteckt, wo einige KundInnen in Parzellen Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf anbauen. Jedes gefundene Ei können die Kinder beim Osterhasen gegen Schokoladehasen und andere Süßigkeiten eintauschen.

Für Kinder aus armutsgefährdeten Familien ist das etwas ganz Besonderes. "Für viele unserer Kundinnen und Kunden ist es finanziell nicht möglich, ihren Kindern zu Ostern eine Süßigkeit oder eine andere kleine Aufmerksamkeit zu schenken. Dank großzügiger Unterstützung unserer Sponsoren können wir den Kindern so eine Freude bereiten", sagt Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien.

In den Sozialmärkten können Menschen mit niedrigem Einkommen Dinge des täglichen Bedarfs kostengünstig kaufen. Die Preise liegen deutlich unter jenen des Diskonthandels, um das Haushaltsbudget der meist kinderreichen Familien, Alleinerzieherinnen oder auch alleinstehenden PensionistInnen zu entlasten.

Trotz Unterstützung durch verschiedene Partner, werden Lebensmittel-Spenden und Hygieneartikel dringend benötigt. "Aufgrund steigender Kundenzahlen, sind wir immer auf der Suche nach neuen Unterstützern, deren Waren wir an unsere Kundinnen und Kunden günstig weitergeben können", so Georg Jelenko, Leiter der Sozialmärkte. Derzeit betreut der Samariterbund Wien in allen drei Märkten 11.000 KundInnen.

Kaffee trinken, Erfahrungen austauschen: In der 'Kommunikations-Ecke' der Samariterbund-Sozialmärkte erhalten Kunden in regelmäßigen Abständen Beratungen zu aktuellen Themen aus dem Bereich Soziales und Gesundheit sowie Angebot für kostenlose Freizeitaktivitäten.