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Samariter halfen bei Zugunglück


In Wien-Penzing sind am Montag, 21. Jänner 2013, gegen 8.45 Uhr zwei Schnellbahnzüge frontal zusammengestoßen. In Summe wurden 49 Personen betreut und versorgt, es gab 41 verletzte Personen, davon fünf Schwerverletzte.

Aufgrund der Hochlage der Bahntrasse auf dem Bahndamm wurden die verletzten Personen mit zwei Drehleitern von beiden Seiten der Gleise aus geborgen. Nach etwa eineinhalb Stunden hatten alle Personen den Zug verlassen und wurden unter anderem auch von Sanitätern des Samariterbundes betreut. Der Unfall ereignete sich unmittelbar neben der Rettungsstation der Wiener Berufsrettung in Penzing, wodurch die ersten Retter nach wenigen Augenblicken bereits vor Ort waren.

Die Zusammenarbeit aller Rettungsorganisationen funktionierte ausgezeichnet. Neben der Wiener Berufsrettung, die mit 30 Fahrzeugen und dem Katastrophenzug ausrückte, waren auch die Hubschrauber Christophorus 3 und 9, der Samariterbund, das Rote Kreuz und die Johanniter sowie 80 Mann der Feuerwehr mit 19 Fahrzeugen im Einsatz. Die Sanitäter des Samariterbundes transportierten insgesamt 20 Patienten ab und übergaben einen Patienten an das Einsatzteam des Christophorus 9.