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Samariterbund hat in Wien Krankenhaus für Teddybären eröffnet

Der Teddy muss zum Arzt: Für diesen "Notfall" hat der Arbeiter-Samariterbund in der Wiener City ein eigenes Krankenhaus errichtet, in dem am Montag und Dienstag Kinder ihre Kuscheltiere in die Ambulanz bringen können. Mit der Aktion soll den Kleinen die Angst vor einem eigenen Spitalsbesuch genommen werden. Präsentiert wurde das Stofftier-Spital am Montag von Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (S).


Verarztet werden die Teddys oder fallweise auch Puppen von Medizinstudenten. Diese wurden zuvor in der Universitätskinderklinik auf ihre Rollen als Teddy-Internist, -Chirurg und -Radiologe vorbereitet. Der Ablauf im Bären-Krankenhaus gleicht dabei dem eines tatsächlichen Spitalsbesuches. Die Kinder müssen ihre Kuscheltiere anmelden, um dann im Wartezimmer Platz zu nehmen.

 

Zugleich steht für die kleinen Besucher ein Rettungswagen zur Erkundung bereit. "Mit dieser Aktion nehmen wir den Kleinen viel Stress", zeigte sich Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien, überzeugt. Das Teddy-Krankenhaus hat bereits zum vierten Mal geöffnet, wobei man auch heuer wieder 500 Kinder erwartet.