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Samariterbund ist Pate von Eva Voß

Am Dienstag, dem 20. Februar wurde der diesjährige Johanna Dohnal-Förderpreis vergeben.


Der Preis richtet sich an Studentinnen, deren wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Gender- und Frauenforschung statt gefunden haben. Ebenso wenn sie sich mit einem eher frauenuntypischen - in diesem Fall "technischen" - Bereich befasst haben.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eröffnete den feierlichen Abend im Parlament. Nach der Begrüssung bedankte sie sich vor allem bei der Fachjury sowie dem Sponsor "Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs" und seinem Präsidenten Franz Schnabl.

Eine der Preisträgerinnen ist die 26-Jährige Eva Voß. Sie bekam den Förderpreis für ihre Magisterarbeit "Der United Nations Development Fund for Women und sein spezifisches Verständnis von Gender Mainstreaming", in der die Autorin einen kritischen Blick auf die Entwicklung von Gender Mainstreaming wirft, den neuen ganzheitlichen geschlechtsspezifischen Ansatz analysiert und sich mit Zukunftsperspektiven für dieses Konzept in der UNO befasst. Der Samariterbund ist stolz ihr Pate sein zu dürfen.

 

Der bereits zum vierten Mal vergebene Johanna-Dohnal-Förderpreis habe, so Prammer, großes Echo gefunden, was sich nicht zuletzt in der hohen Zahl an Bewerbungen zeigte. Dank solcher Aktivitäten ist die Vergabe zur Förderung junger Frauen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit zur fixen Einrichtung im Parlament geworden.

 

Bildtext: v.l.n.r.: Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Bundessekretär Reinhard Hundsmüller, Preisträgerin Eva Voß, ASBÖ-Präsident Franz Schnabl, Susanne Metzger (SPÖ), Johanna Dohnal (Frauenministerin a.d.)