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Samariterbund mit breitem Programm am Freiwilligentag

Passend zum österreichweiten Tag der Freiwilligen öffnete der Samariterbund am 17. Juni von 9 bis 15 Uhr seine Türen und lud zum Blick hinter die Kulissen der größten Wiener Rettungsorganisation. Dass der Samariterbund nicht nur Rettungs- und Krankentransporte anbietet, zeigten die Samariter bei Informationsständen rund um die Themen Erste Hilfe, Pflege und Betreuung, Essen auf Rädern, Heimnotruf, Ehrenamt, Wohnungslosenhilfe und Flüchtlingsbetreuung. Für die jüngeren Besucher gab es Rettungs- und Besuchshunde zum Streicheln und eine Rettungsauto-Luftburg, auf der sich die Kleinen so richtig austoben durften. Das Sozial betreute Wohnhaus „Haus Max Winter“ konnte bei einer Führung besichtigt werden.


Ein spezielles Programm wurde für Schulklassen angeboten: Am Vormittag konnten sich rund 120 Volksschüler spielerisch über Erste Hilfe, Katastrophenhilfe und die Arbeit der Rettungshunde informieren. Für Oberstufenschüler gab es einen Workshop zum Thema Feldküche im Katastrophenhilfsdienst, bei dem die Jugendlichen erfuhren, worauf bei der Verpflegung von Mannschaften im Katastrophenfall geachtet werden muss. Anschließend wurde das Gelernte in einer echten Feldküche in die Praxis umgesetzt - die Besucher stärkten sich mit den selbstgemachten Schinkenfleckerln.

 

„Wir erleben immer wieder, dass die Bevölkerung mit dem Samariterbund lediglich das Thema Rettung verbindet. Das ist zwar einer unserer Kernbereiche, aber wir wollen uns an diesem Tag auch als Sozialorganisation präsentieren, die in vielen verschiedenen Bereichen Hilfe von Mensch zu Mensch leistet. Unser Ziel ist es, die wertvolle Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sichtbar zu machen und noch mehr Menschen für die ehrenamtliche Arbeit zu motivieren“, erklärt Mag. Oliver Löhlein, Landesgeschäftsführer des Wiener Samariterbundes.