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Samariterbund unterstützt Flashmob Staying Alive!

Alleine in Wien erleiden jährlich etwa 3500 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand, aber nur etwas mehr als 200 dieser Personen können ein Spital erreichen, doch selbst hier beträgt die Überlebensrate nur einen Bruchteil der eingewiesenen Patienten. Ein Leben ohne starke körperliche und geistige Beeinträchtigungen können die wenigsten Überlebenden führen. Um darauf aufmerksam zu machen, findet am 28. April, um 11.30 Uhr, eine Massenreanimation mit Puppen und Teddys am Stephansplatz statt.


Das Projekt „Leben retten“ entstand vor etwa 10 Jahren aus einer Initiative von Prof. Dr. Fritz Sterz, Facharzt an der Universitätsklinik für Notfallmedizin am AKH in Wien. Ziel des Projektes "Leben retten" ist die Einführung von fest im Lehrplan verankertem Erste-Hilfe Unterricht in allen Österreichischen Pflichtschulen. Studien in anderen Ländern haben klar gezeigt, dass man mit dieser einfachen Methode die Überlebenschancen von vielen Menschen, die einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden, wesentlich verbessern kann.

 

Was ist ein Flashmob?

Der Begriff „Flashmob“ bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf

auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei dem die Teilnehmer plötzlich etwas Unerwartetes tun. [8]. Diese Aktionen zielen darauf ab, die umstehenden Leute zu überraschen, zu verwirren, zu irritieren und so „still“ auf das eigentliche Thema der Aktion aufmerksam zu machen und Anstoß zur gedanklichen Auseinandersetzung mit einem Thema zu geben.

 

Helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, diesem Anliegen Gehör zu verschaffen! Nehmen Sie Puppen oder Teddybären mit und kommen Sie am Donnerstag, 28. April, zwischen 11.00 und 11.20 Uhr auf den Stephansplatz! Um 11.30 Uhr sollen zur Musik des Radetzkymarsches gemeinsam alle Puppen mit einer Herzdruckmassage reanimiert werden.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!