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Samariterbund verarztet Schmusetiere im Teddybär-Krankenhaus

Zum dritten Mal findet am 16. und 17. Dezember 2013 das Teddybär-Krankenhaus in der Wiener Ärztekammer statt. Der Samariterbund ist mit SanitäterInnen vor Ort und erklärt Kindern den Krankentransportwagen und den Einsatzrucksack.


Die Aktion soll Kindern auf spielerische Art und Weise die Angst vor ÄrztInnen, Krankenpflegern und -schwestern sowie SanitäterInnen nehmen. Im Teddybär-Krankenhaus erfahren sie, wie Hilfsmittel am besten eingesetzt werden und können diese auch gleich an ihren Schmusetieren erproben: So können Teddybären Armschienen angelegt oder eine Beatmungsmaske aufgelegt werden.

"Das Teddybär-Krankenhaus ist ein großartiges Projekt, das Kindern nicht nur viel Spaß bereitet, sondern auch einiges an Wissen vermittelt", betont Mag. Oliver Löhlein, Landesgeschäftsführer des Samariterbund Wiens. "Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass Kinder nach dem Besuch des Teddybär-Krankenhauses zumeist viel weniger Angst vor dem Arztbesuch haben", bestätigt auch Bert Engelhardt von der Austrian Medical Students' Association (AMSA), Organisator der Veranstaltung in der Ärztekammer.

Neben den Einsatzwagen des Samariterbundes mit der Erste-Hilfe-Station lernen die Kinder auch Operationssäle für Teddybären, das nachgebaute EKG für Herzfrequenzmessungen, eine Röntgenstation aus Karton, Ultraschall und eine Zahnklinik kennen und können alle Geräte an ihren Lieblingen unter fachkundiger Beratung ausprobieren.

"Hier lernen die Kinder kindgerecht die Abläufe eines Spitals kennen und können später bei einem echten Besuch im Spital auf diese positiven Erfahrungen zurückgreifen und vieles, was dort passiert ist, gelassener sehen", erklärt MedUni Wien-Vizedirektorin Gutierrez-Lobos. Es geht darum, Kindern einmal zu zeigen, was in einer Untersuchungssituation passiert, ohne dabei selbst betroffen zu sein", so auch Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres.