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Schulsanitätsdienst: Samariterbund sucht neue Partner-Schulen

Schulsanitätsdienst des Samariterbundes fördert soziale Kompetenz und Verantwortung von SchülerInnen


Jugendliche, die nicht wegschauen, wenn etwas passiert, sondern rasch und richtig helfen wollen - das sind die SchülerInnen des Schulsanitätsdienstes (SSD). Sie beweisen nicht nur ihr Können in Erster Hilfe, sondern zeigen vor allem soziale Kompetenz und Verantwortung gegenüber erkrankten oder verunfallten MitschülerInnen.

Die SchülerInnen, die sich für den Schulsanitätsdienst interessieren, werden von qualifizierten TrainerInnen des Samariterbundes kostenlos ausgebildet. Neben dem theoretischen Know-how über Erste Hilfe-Maßnahmen üben die SchulsanitäterInnen regelmäßig unter realitätsnahen Bedingungen für den Ernstfall. "Das Training bereitet nicht nur Spaß, es gibt vor allem auch Sicherheit, im Notfall richtig zu helfen und die Zeit bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes zu überbrücken", erklärt Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien: "Wir wollen Schulen fit machen und nicht nur den Teamgeist von Schülerinnen und Schülern fördern, sondern auch einen ersten Schritt für zukünftige Erste-Hilfe-Ausbildungen setzen. Wir sind auf der Suche nach neuen Partner-Schulen, deren SchülerInnen sich gerne beim Schulsanitätsdienst engagieren wollen."

Im Oktober 2013 startete der erste SSD des Samariterbundes an der ibc-hetzendorf, mittlerweile sind mehr als 100 SchülerInnen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren an sechs Schulen als SchulsanitäterInnen ausgebildet. Diese SchülerInnen wissen, was bei Notfällen und Unfällen in der Schule zu tun ist: Das beinhaltet die Alarmierung des Rettungsdienstes bei Lebensgefahr oder schwerwiegenden Notfallsituationen, die Betreuung in der Schule erkrankter Personen oder das Begleiten verletzter oder erkrankter SchülerInnen zum Arzt oder nach Hause, sofern keine andere Bezugsperson zur Verfügung steht.

Die sanitätsdienstliche Betreuung von Schulveranstaltungen kann ebenfalls das ausgebildete Team des Schulsanitätsdienstes übernehmen und auch das Erste-Hilfe-Material verwalten. Gerne organisiert der Samariterbund weitere Erste-Hilfe-Lehrgänge in der Schule und unterstützt LehrerInnen bei der Durchführung.

Sozialer Einsatz im Schulsanitätsdienst macht sich nicht nur im Lebenslauf gut; angedacht ist, das Engagement künftig auch im Zeugnis positiv zu vermerken.