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SEG-Leiter Lehrgang 2011 erfolgreich abgeschlossen

Im Mai und Juni 2011 führte der Samariterbund Landesverband Wien mit großem Erfolg das “Ausbildungsmodul 4 – den ASBÖ SEG – Leiter-Lehrgang” durch. Nach einem 32 Stunden Theorieblock an 2 Wochenenden wo die Spezialthemen Technik, Verpflegsdienst, Einsatzlogistik, Einsatzplanung, Selbstschutzmaßnahmen, Zivilschutz und Krisenmanagement, Kartenkunde und Orientierung inkl. GPS Grundlagen, Brandschutz und Erste Löschhilfe sowie der richtige Umgang mit Kleinlöschgeräten und eine TWA Grundeinweisung stattfand, gab es dann in Hornstein/Burgenland gemeinsame Tag- und Nachtübungen mit der Österreichischen Bergrettung, wo das Gelernte in verschiedensten Szenarien in die Praxis umgesetzt werden konnte.


Während der Abschlussübung konnten die Kursteilnehmer als Überraschungsgast den Wiener Landesrettungskommandanten Alexander Prischl begrüßen. Dieser war vom großen Engagement und vor allem von der Teamarbeit sehr angetan. Speziell die Zusammenarbeit mit der Bergrettung war eine Bereicherung für die Samariterinnen und Samariter. Ing. Alexander Stolar, verantwortlicher Bereichsleiter für ABC (Atomare, Biologisch, Chemische) -Angelegenheiten im Samariterbund Landesverband Wien – war mit der Samariterbund SEG-CBRNE ebenfalls bei der Übung und konnte die Einsatzfähigkeit neuerlich überprüfen.

 

„Der Führungskräfte- und KHD-Ausbildungsbereich ist aufgrund seiner Bandbreite sehr speziell und ist daher betreffend Lehrkräfte differenziert von der Sanitäterausbildung (RS/NFS) zu sehen. Einerseits handelt es sich bei den Ausbildungsinhalten um sehr spezifische, nicht sanitätsrelevante Fachthemen (Einsatztaktik, Sicherheit, Einsatzmöglichkeiten, KHD-Vorschriften) und andererseits ist das vielfältige Thema Führung ein Schwerpunkt innerhalb dieser Ausbildungen“, erklärt Landesrettungskommandant Alexander Prischl weiter.

 

„Spezielle Anforderungen, wie das richtiges Delegieren und Anzeichen und Umgang mit Stress und psychische Belastung erkennen sowie für sich selbst und andere diese Kenntnisse situativ einsetzen können, wurde von den Kursteilnehmern abverlangt. Unsere neuen Führungskräfte erhalten bei uns eine qualitativ hochwertige, auf neuesten Erkenntnissen basierende, gesetzeskonforme theoretische und praktische Modul-Ausbildung“, so die beiden Kursleiter Peter Pleyer und Stefan Grasel.