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Voller Erfolg beim Vienna City Marathon

263 ärztlich versorgte LäuferInnen und „nur“ 13 Krankenhauseinlieferungen sind die erfreuliche Wien-Marathon-Bilanz seitens des Samariterbundes Wien. „Dank der hervorragenden Bedingungen und der immer besser werdenden Vorbereitungen seitens der TeilnehmerInnen mussten wir um fast die Hälfte weniger oft eingreifen als im Vorjahr“, zieht der Chefarzt des Samariterbundes Wien, Prim. Dr. Helmut Seitz, positiv Bilanz.


Wienmarathon Paul Ruzicka

Wienmarathon

Wienmarathon

Wenn zigtausende Menschen quer durch Wien laufen, kann das nur eines bedeuten: Der Vienna City Marathon steht am Programm und damit auch eine Mammutaufgabe für den Samariterbund Wien: Sonntag, den 7. Mai, war es wieder soweit. Und der diesjährige Event wird als Rekordmarathon in die Geschichtsbücher eingehen: 23.691 Nennungen bedeuteten einen Zuwachs von beinahe 2.600 LäuferInnen. Ein neuer Streckenrekord bei den Herren sowie ein sensationeller österreichischer Rekord bei den Damen rundeten das Laufhighlight aus sportlicher Sicht ab.

Aber auch medizinisch betrachtet, können die Wiener SamariterInnen nach dem bereits 23. Antreten, äußerst zufrieden Bilanz ziehen: „Dank der hervorragenden Wetterverhältnisse und der immer professioneller werdenden Vorbereitungen seitens der TeilnehmerInnen mussten wir um fast die Hälfte weniger oft intervenieren als im Vorjahr“, so das positive Resümee der Chefarztes des Samariterbundes Wien, Prim. Dr. Helmut Seitz. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 263 LäuferInnen mussten beim diesjährigen Wien-Marathon medizinisch versorgt werden. 13 davon kamen ins Spital – ein Rückgang um beinahe 50 Prozent zu 2005: „Ich bin froh, dass die Zahlen aus dem Vorjahr (407 Interventionen/ 22 Krankenhaus-Einlieferungen) nicht erreicht wurden“, spürt man auch die Erleichterung bei Einsatzleiter Paul Ruzicka, der bereits seinen 23. Wien-Marathon in folge absolvierte.

 

Vorbildlicher Einsatz

Vor allem den vorbildlichen Einsatz der 16 NotfallmedizinerInnen und 240 Notfall- und RettungssanitäterInnen gilt es hervor zu streichen: „Unsere ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen waren ein beeindruckendes Zeugnis für die solide Ausbildung und die professionelle Herangehensweise in unserer Organisation“, streut der erfahrene Unfallchirurg Seitz seinen KollegInnen vom Samariterbund wohlverdiente Rosen. Auch materiell spielte der Samariterbund Wien alle „Stückerl“: „Wir waren mit 18 Rettungs-, 2 Notarztwagen und 6 Funktionsfahrzeugen im Einsatz, stellten 12 Versorgungszelte und rund 1.200 kg. medizinisches Material“, so Einsatzleiter Ruzicka stolz. Vor allem die flächendeckende Versorgung der MarathonläuferInnen ließ keine Wünsche offen: „Etwa alle zwei Kilometer hatten wir einen von 23 Versorgungspunkten“, so Ruzicka.

 

Lob von oben

„Ich möchte allen beteiligten SamariterInnen zu dieser Meisterleistung gratulieren“, ist auch Samariterbund Wien-Geschäftsführer Oliver Löhlein stolz auf die Einsatzkräfte, die ihren Sonntag großteils unentgeltlich mit dem Dienst im Zeichen des Vienna City Marathons verbrachten.