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Zwei Tage Intensivhundetraining

Für die Rettungshunde des Samariterbundes Favoriten hieß es zwei Tage lang Schulbank drücken: Vom 29. bis 30 September wurde in Himberg und im Kraftwerk Donaustadt die Flächensuche und ein spezielles Unterordnungs-Training mit Gast-Trainerin Michaela Muck geübt. Nicht nur die Hunde, sondern auch die HundeführerInnen Peter Luckerbauer, Monika Buchberger, Natascha Lang, Markus Nemetz, Michael Egert, Corinna Hochwarter und Martin Koch waren dabei stark gefordert.


Unterordnung

„Die Unterordnung ist die Disziplin, bei der wohl am meisten die Harmonie zwischen Hundeführer und Hund ausgedrückt wird. Sie beruht auf gegenseitigem Vertrauen, klaren Rangordnungsverhältnissen, konsequenten Kommandos und spiegelt sich in der Arbeitsfreude des Hundes wider. Der Hundefürer muss in der Lage sein, die Stimmung und das Verhalten seines Hundes richtig einzuschätzen, um daraus die richtigen Schlussfolgerungen für die weitere Ausbildung zu ziehen. Er muss spontan und situationsbezogen auf seinen Hund reagieren können, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Dazu bedarf es eines hohen Grades an Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen. Auch müssen wir uns immer wieder vor Augen führen, dass der Hund immer nur das macht, was wir ihm beigebracht haben, d.h. bei einem Fehlverhalten des Hundes muss ich als erstes mein eigenes Verhalten überprüfen“, erklärt Peter Luckerbauer, Staffelkommandant der Samariterbund Hundestaffel des Samariterbundes Favoriten.

 

Flächensuche

„Da die meisten Sucheinsätze nach vermissten Personen im Wald bzw. unübersichtlichen Gelände stattfinden, ist die Flächenarbeit die wichtigste Ausbildung für Rettungshunde. Der Hund lernt unter unterschiedlichsten Gegebenheiten den menschlichen Geruch aufzunehmen und seinem Hundeführer zu melden. Dafür kann der Hund entweder bellen, freiverweisen oder bringseln. Bei der bellenden Anzeige ist es wichtig, dass der Hund beim Opfer anhaltend bellt bis der Hundeführer bei ihm ist. Wichtig dabei ist, dass der Hund mit Freude arbeitet und sehr triebstark ist. Am besten eignet sich hierfür der Beute- bzw.der Spieltrieb des Hundes“, erklärt Natascha Lang, Ausbildungsverantwortliche für das Rettungshundewesen beim Samariterbund Favoriten. "In weiterer Folge ist dann auch das Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Rettungssanitätern, welche dann die gesuchte Person medizinisch erstversorgen zu trainieren", so Natascha Lang weiter. Danke auch an Martin Koch für die logistische Unterstützung und für das Berichtswesen.

 

Weitere Infos zur Samariterbund Hundestaffel Favoriten: www.samariter-favoriten.at/index.php