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Gekenterte Segler bei Zell am See vom ASB gerettet

Glück im Unglück hatten 2 gekenterte Katamaransegler, sie konnten unverletzt gerettet werden

Behörden und Wetterdienste warnten die letzten Tage vor starken Südföhn. Auch die Wasserrettung informierte über die Homepage und soziale Medien über den zu erwartenden Starkwind am See.

 

Die Zeller Wasserretter waren in den Einsatz gerufen worden, da ein Boot samt Steganlage an der Promenade gesunken war.

 

Als die ersten Einsatzkräfte in der Station am Seespitz eintrafen und Absprache mit der Feuerwehr zur Bootsbergung trafen wurde ein Katamaran im Südteil des Sees beobachtet, der aufgrund des starken Windes kenterte.

Ein Aufrichten des Bootes gelang den Seglern selbst nicht, der Katamaran trieb durchgekentert weiter. Die Einsatzkräfte der Wasserrettung rückten daher sofort zur Personenrettung aus.

 

Zur Zeit des Einsatzes waren gut 1m hohe Wellen mit fliegender Gischt und Windstärken um die 80km/h am See. Das Einsatzboot konnte daher trotz des starken Motors nicht am direkten Weg zum Katamaran fahren bzw. diesen sichern. Ein Wasserretter wurde daher abgesetzt um zum Katamaran zu schwimmen.

Vor Ort wurde entschieden zuerst die Segler in Sicherheit zu bringen und einen etwaigen Bergeversuch nur mit Wasserrettern mit Neoprenanzug, Schwimmwesten und Helmen zu versuchen.

Ein Ruderboot mit 2 Personen, das den Seglern „zu Hilfe eilen“ wollte wurde durch das ausgerückte Polizeiboot „abgefangen“ und zurück ans Ufer geschickt.

Nachdem die Segler sicher ans Ufer gebracht wurden konnte auch der Katamaran durch die Wasserretter geborgen werden. Hier half die Erfahrung der Einsatzkräfte, da noch am Wasser Segel entfern, Schoten gelöst und treibende Leinen versorgt werden mussten. Das Segelboot wurde in Schlepp genommen und zurück ans Ufer gebracht.

 

Personen wurden keine verletzt, der Einsatz wurde um 11.50 Uhr nach über 1h im kalten Wasser beendet. Im Einsatz standen Polizei, Rettung und Wasserrettung sowie die Feuerwehr in Abrufbereitschaft! Aufgrund der zur Zeit geltenden Schutzmaßnahmen für die Einsatzkräfte wurde der Einsatz mit kleinster Mannschaftsstärke und Masken durchgeführt.

 

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