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Hundsmüller: „Ende der Showpolitik in Flüchtlingsfragen"

Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller sieht Mängel in der aktuellen Migrations- und Asylpolitik und fordert zum Weltflüchtlingstag 2022 die Regierung zum Handeln auf. Jedes Jahr am 20. Juni erinnern die Vereinten Nationen an die Schicksale der Menschen, die aufgrund von Krieg, Hunger, Gewalt und Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen mussten. Aktuell sind 100 Millionen Menschen auf der Flucht – mehr als jemals zuvor. Allein durch den Krieg in der Ukraine sind 14 Millionen Menschen vertrieben worden. Russlands Angriffskrieg hat die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem 2. Weltkrieg losgetreten.

In Österreich hat das Leid der Vertriebenen aus der Ukraine eine ungeheure Solidaritätswelle ausgelöst. Dazu Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller: „Die letzten Wochen und Monate haben einmal mehr gezeigt, wie groß die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher ist. Wir sagen vielen Dank! Die Spenden und unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben die Ukraine-Hilfe in diesem großen Ausmaß erst möglich gemacht.“

Politik ist gefordert

Gleichzeitig warnt Reinhard Hundsmüller die Bundesregierung davor, die Solidarität und das Engagement der Österreicher*innen für selbstverständlich zu nehmen. „Ich fordere ein Ende der Showpolitik in Flüchtlingsfragen! Den vollmundigen Versprechungen in Zusammenhang mit ukrainischen Schutzsuchenden müssen endlich Taten folgen. Nicht nur die Vertriebenen, auch viele Helferinnen und Helfer fühlen sich immer mehr von der Regierung im Stich gelassen.“ Anlässlich des Weltflüchtlingstages erinnert der Samariter außerdem an die zahlreichen Fluchtthemen abseits des Ukraine-Krieges. Auch für diese Betroffenen müsse die Regierung mit Menschlichkeit und Weitsicht agieren. „Es ist absolut zu verurteilen, aus politischem Kalkül unterschiedliche Migrantengruppen gegeneinander auszuspielen. Mit dem Schicksal von Geflüchteten auf Stimmenfang zu gehen oder von innenpolitischen Problemen abzulenken, ist zynisch und menschenverachtend.“

Humanitäre-Hilfe im In- und Ausland

Der Samariterbund übernimmt seit Jahren Verantwortung in der Flüchtlingshilfe und hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die aufgrund katastrophaler Lebensbedingungen in Kriegs- und Krisengebieten ihre Heimat verlassen mussten, zu unterstützen. Auch für Vertriebene aus der Ukraine setzt sich die Hilfsorganisation seit Beginn des Krieges ein. Der Samariterbund ist dabei an verschiedenen Schauplätzen aktiv: In Österreich betreibt die NGO mehrere Einrichtungen für Schutzsuchende. Als Kooperationspartner der ORF-Stiftung NACHBAR IN NOT koordiniert der ASBÖ zudem humanitäre Projekte in der Ukraine bzw. in den Nachbarländern Rumänien und der Republik Moldau. Darüber hinaus fährt der Samariterbund regelmäßig mit Hilfslieferungen an die ukrainische Grenze. Eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen garantiert dabei, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

Helfen Sie uns helfen!

Online:  www.samariterbund.net/spende-ukraine
Spendenkonto „Ukraine“
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144
BIC: BKAUATWW

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