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Eine Schande für Europa

Der Samariterbund Wien unterstützt verschiedene Initiativen, die sich für ein menschenwürdiges Leben von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen einsetzen.

Nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Kinder – rund ein Drittel aller Flüchtlinge – sind in den Flüchtlingslagern auf griechischen Inseln den Wintertemperaturen um den Gefrierpunkt ausgesetzt. Doro Blancke ist eine österreichische Flüchtlingshelferin, die die geflüchteten Menschen im Camp Kara Tepe regelmäßig mit Sachspenden unterstützt. Seit Jahren arbeitet sie mit verschiedenen NGOs wie der Asylkoordination Österreich und nun auch mit den Initiativen „Unser Bruck hilft“ und „Courage – Mut zur Menschlichkeit“, die von zahlreichen heimischen KünstlerInnen  unterstützt wird, zusammen.  

Es ist essenziell, den Menschen vor Ort zu helfen – doch von wirksamer Soforthilfe ist leider wenig zu sehen. Der Samariterbund Wien ist Teil der „Plattform für eine menschliche Asylpolitik“, die sich unter anderem für bessere Bedingungen der Geflüchteten in Kara Tepe einsetzt. Weiters unterstützt er das Engagement verschiedener Initiativen in den Sozialen Medien und hilft bei Unterstützungsaufrufen. Im Rahmen der Grundversorgung hilft der Samariterbund Wien seit über zehn Jahren AsylwerberInnen in der Bundeshauptstadt, um ihnen ein Leben in Sicherheit zu ermöglichen. 

„Es ist eine Schande für Europa, dass Schutzsuchende in überfüllten Lagern im Schmutz ohne ausreichende Versorgung leben müssen oder an den EU-Außengrenzen gewalttätig zurückgedrängt werden“, sagt Daniela Krois, Leiterin des Bereichs Flüchtlingshilfe des Samariterbund Wiens. „Das hat nichts mehr mit Menschenrechten zu tun und ist verantwortungslos auf höchster Ebene. In Wien und in ganz Österreich werden gut funktionierende Flüchtlingseinrichtungen geschlossen, da die Anzahl der Asylsuchenden in Österreich sinkt. In Griechenland, Italien und an anderen EU-Außengrenzen wiederum gibt es tausende Schutzsuchende, die in menschenverachtenden Unterbringungen ausharren müssen und nicht in andere EU-Länder ausreisen dürfen, wo es Platz und Ressourcen gibt“, macht Krois auf den Widerspruch aufmerksam.  

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