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Eine Spritze Normalität

Der Samariterbund impft seit 17. Februar im Impfzentrum Gasgasse und seit 1. März im Impfzentrum Karmelitergasse der Stadt Wien die Risikogruppe der über 80-Jährigen gegen COVID-19. Auch BewohnerInnen von Pflegeeinrichtungen und medizinisches Personal wurden durch mobile Teams und bei Massen-Impfaktionen bereits immunisiert.

 

„Gar nix war“, sagt Kurt, 93 Jahre alt, und lächelt, als er sich im Wartebereich des Impfzentrums auf einen Sessel setzt. Soeben hat er seine erste Corona-Teilimpfung erhalten. Kurt gehört jener besonders vulnerablen Gruppe an, die über 80 Jahr alt ist und an massiven Vorerkrankungen leidet. Den Impfstich hat er kaum gespürt und auch jetzt im Wartezimmer, wo alle Geimpften für zumindest 15 Minuten Platz nehmen müssen, um mögliche Impfreaktionen abzuwarten, fühlt er sich pudelwohl. „Einmal noch nach Prag“, ist Kurts sehnlichster Wunsch. Seine Frau, bedauert Kurt, hätte leider noch keinen Impftermin, dafür würde sie aber schon in den Reisekatalogen blättern und der hoffentlich bald wiedergewonnenen Freiheit entgegenfiebern.  

Am 17. Februar hat die Stadt Wien mit der Corona-Schutzimpfung der Personengruppe 80 plus in den Impfzentren begonnen. Eines dieser Impfzentren liegt in der Gasgasse im 15. Wiener Gemeindebezirk und wird von MitarbeiterInnen des Samariterbund Wiens betrieben. Als Impfmanagerin ist hier oft Rettungssanitäterin Susi Tiller vor Ort: Sie behält den Überblick über die gekühlten Impfstoffe,

koordiniert MitarbeiterInnen und arbeitet mit dem Team die tägliche Impfliste der Stadt Wien ab.  

Endlich wieder Normalität 

Den langersehnten Stich hat auch Johanna bereits erhalten. „Ich freue mich sehr, dass ich mich bald wieder halbwegs normal bewegen und meine Familie mehr sehen kann“, sagt die 94-Jährige erleichtert, die in Begleitung ihres Enkels zum Impftermin gekommen ist.  

Zwei SanitäterInnen bereiten die Spritzen vor und ziehen die Impfdosen auf. Die 20-jährige Sema und ihr Kollege Xin-Ze arbeiten seit Jahresanfang beim Samariterbund. Seither sind sie mit dem Aufziehen des begehrten Corona-Impfstoffes beschäftigt - zuerst im Rahmen der mobilen Teams bei BewohnerInnen von Alten- und Pflegeheimen, jetzt im Impfzentrum Gasgasse. 147 Impfungen sind es an diesem Tag.  

„Der Impfstoff ist sehr sensibel, darf keine schweren Erschütterungen erfahren und muss nach dem Aufziehen innerhalb weniger Stunden verimpft werden“, erklärt Sema. Das stellt eine große Herausforderung für die Besuchteams dar, die nicht mobile Personen zuhause impfen. Einfacher ist das Handling mit dem Impfstoff bei Massen-Impfaktionen, wie jenen in der Messe Wien, die der Samariterbund erstmals Mitte Jänner durchführte. Dabei wurden innerhalb von vier Tagen an 14 Impfstraßen an rund 11.000 Personen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich zuerst eine erste Dosis Impfstoff und im Februar die zweite verabreicht. 

Mit der Impfung kommt die Freiheit 

Mit der Impfung versprechen sich viele ein Ende der Pandemie. Stefan Grasel vom Landesrettungskommando und stellvertretender Landeseinsatzleiter des Samariterbund Wiens ist nicht nur für die Koordination der Impfzentren Gasgasse und Karmelitergasse zuständig, er baut auch gemeinsam mit der Stadt Wien das städtische Impfmanagement auf. Derzeit leitet er das rund 20-köpfige Team, das ständig erweitert und im Frühling - sobald mehr Impfstoff vorhanden ist - für einen gut koordinierten und zügigen Impfablauf sorgen wird.  

Gemeinsam mit den Kollegen des Wiener Landeseinsatzstabes der Stadt Wien werden große Impfstraßen organisiert und aufgebaut. Hier ist ein strukturelles Vorgehen notwendig, um die Wiener Bevölkerung rasch mit dem Impfstoff versorgen zu können. 

„Das Land Wien beweist hier in seiner Zusammenarbeit mit dem Samariterbund Wien, wie wichtig ein strukturelles Vorgehen ist. Nur gemeinsam können wir solch große Impfzentren realisieren und die Wiener Bevölkerung rasch mit dem Impfstoff versorgen, um bald zur Normalität zurückkehren zu können“, sagt Stefan Grasel. 

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