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Montag, 23. Februar 2009 13:16

HIO-Schulung für Spitzenkräfte

Seit Juni 2008 gibt es beim Samariterbund in Wien einen sogenannten Hauptinspektionsoffizier (HIO), ein Permanenzoffizier für spezielle Aufgaben, der rund um die Uhr erreichbar ist. Am 21. Februar fand beim Landesverband Wien eine entsprechende Ausbildung für Samariterbund-Führungskräfte statt.


Kollegen mit langjähriger Erfahrung im Rettungs- und Katastrophenhilfsdienst, die vom Landesrettungskommando vorgeschlagen werden, wurden eingeladen, ihr Wissen zu erweitern. Auf der Tagesordnung standen Themen wie Führungsorganisation, Landeseinsatzplan, Ressourcen- und Einsatzplanung, EDV, Kommunikation, Dienstplanung, interne und externe Zusammenarbeit und die Einschulung am Fahrzeug.

 

Die Funktion des HIOs wurde installiert, da es zu außergewöhnlichen Ereignissen kommen kann, die den Regelbetrieb übersteigen und zusätzliche Ressourcen und eine spezielle und effiziente Einsatzführung benötigt wird. Der HIO wird laut Landeseinsatzplan von der Rettungsleitstelle Wien informiert bzw. alarmiert und ist im Anlassfall die Schnittstelle zu anderen Einsatzorganisationen und Behörden. Er hat Zugriff auf alle personellen und materiellen Ressourcen des Samariterbundes in Wien und stellt vor Ort die Kommunikation sicher. Ziel dabei ist eine rasche Wiederherstellung des Regelbetriebes.

 

Im Landeseinsatzplan sind Kompetenzen und Zuständigkeiten und das Vorgehen aller Organisationseinheiten des ASBÖ in Wien, die vom Regelbetrieb abweichen, klar geregelt. Der Landeseinsatzplan regelt auch den Ablauf der Zusammenarbeit, die Ausrückeordnung, die Schnittstellen zu anderen Organisationseinheiten und zu anderen Wiener Hilfs- und Einsatzorganisationen.