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Keine Angst vor dem Spital: Samariterbund versorgt Kuscheltiere im Teddybären-Krankenhaus


Rekordverdächtiger Besuch im Teddybärenkrankenhaus: Seit gestern spazierten mehr als 1.000 Kids zwischen vier und acht Jahren mit ihren Stofftieren und Puppen ins Teddyspital, das zum 15. Mal in der Wiener Ärztekammer geöffnet hatte. Der Samariterbund war bereits zum dritten Mal mit dabei und erklärte den Kindern wichtige Erste Hilfe-Maßnahmen. Die SanitäterInnen des Samariterbundes gaben auch Einblicke in den Krankentransportwagen und zeigten, welche Instrumente sich in einem Einsatzrucksack befinden.

Ziel des Projekts "Teddybären-Krankenhaus", das die Austrian Medical Students' Association (AMSA) gemeinsam mit der MedUni Wien, der Wiener Ärztekammer, mit dem akademischen Fachverein österreichischer Pharmazeuten und dem Samariterbund Wien veranstaltet, ist, Kindern die Angst vor dem Spitals- oder Arztbesuch zu nehmen.

Die Kids und ihre Teddys sowie Puppen und Kuscheltiere werden dabei von den rund 50 "Teddy-Doktoren" an spannenden Stationen in Empfang genommen - von der Notfallambulanz über die Röntgen- und Erste Hilfe-Station bis hin zur Zahnklinik und zum "echten" OP-Saal . Überall hatten die Kids die Möglichkeit, selbst als AssistentInnen zuzugreifen und mitzuhelfen. Ob bei der Operation, bei der Computertomografie oder beim Anlegen von Verbänden - und für größere "Eingriffe" standen Ersatzteddys zur Verfügung, die man aufmachen und mit Hilfe des Docs wieder zunähen konnte.

"Das Teddybärenkrankenhaus ist ein großartiges Projekt, das wir an der Medizinischen Universität Wien gerne unterstützen. Die vielen positiven Rückmeldungen der Eltern zeigen, dass sich die Kinder unmittelbar danach viel weniger vor einem Krankenhaus- oder Arztbesuch fürchten", sagt Anita Rieder, Vizerektorin für Lehre an der MedUni Wien. "Die positiven Erfahrungen, die die Kinder hier mit ihren Teddys sammeln, helfen beim nächsten echten Besuch im Spital - und nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern und behandelnden Ärzten."