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Lust auf Bildung und Erste Hilfe


"Wie werde ich groß, stark, schlau und unbesiegbar?", eine Frage die sich wahrscheinlich viele Erwachsene schon insgeheim gestellt haben. Wer an der Antwort interessiert ist sollte vielleicht einmal beim Nachbarkind läuten, die Enkelkinder oder den eigenen Nachwuchs fragen. Denn einer Vorlesung mit gleichnamigem Titel lauschten rund 250 Kinder im Zuge der Kinderuni, die für eine Woche im AKH gastierte.

"Es geht darum den Kindern Lust auf Bildung zu machen, die Neugier zu wecken und ihnen den Alltag an einer Universität näher zu bringen!", erklärt eine freiwillige Mitarbeiterin vor Ort. Die Studentin arbeitet ehrenamtlich in ihren Ferien bei dem großen Projekt mit, die Interessensbildung gerade bei den ganz Jungen liegt ihr sehr am Herzen.

Dass das Programm bei den Kids gut ankommt zeigen die hohen Besucherzahlen. Rund 4000 Kinder nehmen an dem Projekt "Kinderuni" teil, welches ihnen die Möglichkeit gibt ein Ziel für ihren späteren Werdegang zu finden. 
Während die 7 bis 12 jährigen die Vorlesungen besuchen sorgt der Samariterbund dafür, dass auch die Eltern die Chance haben Neues zu lernen: Stündlich finden Erste Hilfe Kurse statt, bei denen die Begleitpersonen der Kinderstudenten die Gelegenheit haben ihr Wissen aufzufrischen, um im Ernstfall wieder sicher agieren zu können. Diesem Angebot kommen auch viele Eltern nach. "Die Kurse sind sehr gut besucht und die Leute zeigen ernsthaftes Interesse und machen auch fleißig mit!", berichtet Caro. Sie ist eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Samariterbundes und leitet mit ihren Kollegen die kostenlosen Erste-Hilfe-Kurse im Rahmen der Kinderuni im AKH.

Der Schwerpunkt dieser Kurse liegt passend zur „Kinderuni“ bei, Thema Erste Hilfe im  Kindesalter. So lernen Erwachsene etwa wie im Notfall Herzmassage und Wiederbelebung bei einem 3-15 jährigem Kind anzuwenden sind. "Zwar hab' ich vor ein paar Wochen erst einen Erste Hilfe Kurs besucht aber man lernt ja immer wieder was Neues dazu!", erzählt eine ältere Teilnehmerin.
Genauso wie ihre Enkeltochter, die sie zur Kinderuni begleitet hat, wird auch die Pensionistin mit neuem Wissen und wertvollen Informationen die Kinderuni verlassen und hoffentlich nächstes Jahr wieder vorbei schauen.