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"Samariter-Hunde-Teams" betreiben aktiven Tierschutz in Schulen

"Wir bringen den Tierschutz in den Unterricht!", so Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Tierschutz ist ein Anliegen, das uns über den Welttierschutztag hinaus beschäftigt. In Österreich gibt es zahlreiche Stiftungen, Organisationen und Vereine die sich mit dem Tierschutz auseinander setzen. Auch die Samariterbund Besuchs- & Therapiebegleithundestaffel vom Samariterbund Favoriten, betreibt Aufklärung und Information über aktiven Tierschutz bei dem Projekt Samariter Hundeteams machen Schule.

Samariterbund Favoriten aktiv im Einsatz für den Tierschutz

"Bei unserer Hundeausbildung und unseren regelmäßigen Trainings sind wir beim Üben geduldig, machen Pausen und überfordern unsere Vierbeiner nicht. Wir gestalten das Training angenehm und positiv. Wir arbeiten über Vertrauen, Erfolg, Belohnung, Spaß und mit Motivation. Angst, Stress, Misserfolg, zu hohe Ablenkung, Krankheit und Schmerzen beeinflussen den Lernprozess negativ", erklärt Isabella Eales, Ausbidlungsverantwortliche von der Samariterbund Besuchs- & Therapiebegleithundestaffel in Wien Favoriten.

"Wir bringen den Tierschutz in den Unterricht! Kinder benehmen sich aus Hundesicht oftmals sehr eigenartig. Wichtig ist daher, den Hund im Speziellen auch auf Kinder zu sozialisieren, damit er diese kennenlernt und als positiv erfährt. Ebenso ist es jedoch unbedingt notwendig, Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen. Beim Projekt Samariter - Schule geht uns darum, möglichst früh Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln und die jungen Menschen zu humanitärer Gesinnung hinzuführen und aktiven Tierschutz zu vermitteln", erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

"Die Internationalen Tage prägen bereits unsere Jugendarbeit bei der Samariterjugend und daher beschäftigen wir uns auch mit diesen Themen und machen dazu diverse Vorträge, Workshops und Exkursionen," ergänzt Erdle.

"2007 fand übrigens der Startschuss für die Aktion Tiere sind kein Spielzeug statt und die Samariterbund Hundestaffel aus Favoriten war mit dabei. Grund genug für uns diese Aktion seitdem jährlich zu unterstützen und Aufklärung zu betreiben", ergänzt Erdle.

Tiere bedeuten enorme Verantwortung, brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit

"Zu einer artgerechten Haltung: tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz gehören medizinische Versorgung, ausreichend Platz bei der Haltung, eine gesunde Ernährung und genügend Zuwendung. Deshalb sollte mehr als einmal gut überlegt werden, ob ein Haustier als neues Familienmitglied aufgenommen werden soll. Kinder verlieren oft rasch das Interesse an ihren neuen Freunden und die Tiere landen dann leider im Wiener Tierquartier und hoffen auf einen neuen liebevollen Besitzer", erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Besuchs- & Therapiebegleithundeteams vom Samariterbund Favoriten.

"Wenn es schon ein Tier für ein Kind sein muss, da haben wir unsere beliebten Samariterbund Plüsch-Rettungshunde - Ein sinnvolles Geschenk, welches viel Freude bereitet - die all das nicht benötigen was ein Lebewesen benötigt," ergänzt Jochen Gold!

Samariterbund unterstützt aktiv Kampagnen gegen Tierleid

Jedes Jahr weisen wir rechtzeitig vor Weihnachten darauf hin: Tiere sind definitiv kein Weihnachtsgeschenk, sondern eine Entscheidung fürs Leben, denn wir wissen genau wovon wirsprechen! Alle Jahre wieder werden tausende Tiere nach dem Weihnachtsfest in Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt.

Unterstützung im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel

Sie werden billig im Internet, in Zoohandlungen und auf öffentlichen Plätzen angeboten. In Osteuropa unter schlimmsten Bedingungen produziert, werden Hundebabys viel zu früh von ihren geschundenen Müttern getrennt und meist krank, mit gefälschten Impfpässen quer durch Europa transportiert. Ihre neuen Besitzer sind meist mit hohen Tierarztkosten und oft mit dem frühen Tod der Welpen konfrontiert.

Wie auch viele Tierschutzorganisationen klären die HundeführerInnen bei ihren Therapiebegleithunde-Einsätzen die Menschen seit Jahren über die Problematik des illegalen Welpenhandels und über die Risiken und gravierenden Folgen von "Billigwelpenkäufen" auf.

Die Menschen werden dazu aufgerufen, vor der Tierquälerei nicht die Augen zu verschließen, sondern sich in ihrem Handlungsrahmen für die Rechte der Tiere stark zu machen!

Foto: Copyright Votava

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