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Samariterbund betreute 750.000 Besucher beim Silvesterpfad 2010

Trotz Ansammlung von hundert tausenden Menschen verlief der 21. Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt sehr ruhig und friedlich und es kam zu keinen außergewöhnlichen Zwischenfällen. Insgesamt gab es 40 Einsätze, davon drei mit dem sogenannten „Rettungszug“: eine für den Verletztentransport reservierte Sonder-U-Bahn zwischen Stephansplatz und Stubentor.


Der Samariterbund Wien (Gruppe Leopoldstadt gemeinsam mit anderen Wiener Bezirksgruppen) leistete auch heuer wieder zum Jahreswechsel mit über 60 Rettungs- und Notfallsanitätern und sechs Notärzten Haupt-Sanitätsdienst beim Silvesterpfad. In der Innenstadt wurden wieder eine eigene Samariterbund-Einsatzleitung und vier Ambulanzen errichtet, sowie sechs Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge eingesetzt. Die vier vom Samariterbund betreuten Ambulanzen waren an den Standorten Am Hof, Rathausplatz, Neuer Markt und Stephansplatz. Eine weitere Samariterbund Ambulanz befand sich im Wiener Prater beim Riesenrad.

 

Der Einsatzauftrag: Sanitätsdienstliche Betreuung der Besucher ab 14.00 Uhr bis zum offiziellen Ende der Veranstaltung durch rasche und effiziente medizinische Versorgung von erkrankten oder verletzten Personen – unter primärem Augenmerk auf die eigene Sicherheit. Die Bandbreite der Verletzungen reichte vom Kreislaufkollaps über Kopfverletzungen durch Sektflaschen bis hin zu Verbrennungen und Schnittwunden.

 

Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann, der über die Weihnachtsfeiertage wieder Hauptinspektionsoffizier (HIO) war, besuchte mit dem Landeskatastrophenbeauftragten Peter Erdle die SamariterInnen in den Ambulanzen und konnte sich von der Einsatzbereitschaft und den hervorragenden Vorbereitungsmaßnahmen der Wiener SamariterInnen vor Ort überzeugen.