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Samariterbund feiert den „Welttag des Hundes 2020“

GF Reinhard Hundsmüller: „Die Samariter auf vier Pfoten erobern die Herzen der Menschen.“


„Die Samariterbund-Hundestaffeln sind für uns eine wichtige Stütze und helfen immer wieder dabei, Leben zu retten", erklärt Bundeseinsatzleiter Wolfgang Krenn anlässlich des Welthundetages am Samstag, dem 10. Oktober 2020. „Viele Hundeführerinnen und Hundeführer sind ehrenamtlich beim Samariterbund tätig und durchlaufen mit ihren Hunden eine umfassende Ausbildung. Sie sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit und bilden ein fixes Rettungshunde- oder SAR-Team (Search-and-Rescue).“

32 Samariterbund-Teams (bestehend aus Mensch und Hund) sind österreichweit 365 Tage im Jahr in acht Rettungshundestaffeln einsatzbereit – in Wien, Niederösterreich, Kärnten, Tirol, der Steiermark und im Burgenland. Im Schnitt dauert die Ausbildung eines Hundes ungefähr zwei Jahre. Mindestens zwei Mal pro Woche wird trainiert.

International im Einsatz

Die hohen Ausbildungsstandards beim Samariterbund werden international geschätzt. Dazu die Tiroler Staffelkommandantin und Einsatzleiterin Gundula Czappek: „In den vergangenen Jahren haben wir in Österreich viele Workshops und Ausbildungsseminare geleitet und waren organisationsübergreifend für Polizei, Bundesheer und Bergrettung im Einsatz. International wurden wir für Veranstaltungen in Deutschland, Russland, der Schweiz sowie der Ukraine und den USA engagiert.“

„Die Hundestaffeln haben wegen ihres hohen Images auch eine repräsentative Funktion“, sagt Reinhard Hundsmüller, Samariterbund-Bundesgeschäftsführer und Abg.z.NÖ Landtag (KO). „Die Samariter auf vier Pfoten und die Hundeführer stellen sich bei den unterschiedlichsten Events in den Dienst der Öffentlichkeitsarbeit und erobern als Botschafter des Samariterbundes die Herzen der Menschen.“

Therapie-Begleithunde zu Besuch

Die Therapie-Begleithunde des Samariterbundes haben andere Aufgaben und rücken in Wien circa 100 Mal pro Jahr aus. Ältere Leute, Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder erkrankte Personen profitieren vom Kontakt mit den freundlichen Tieren. Auch für Kinder, die vielleicht noch nie einen Hund gestreichelt haben, ist so eine Begegnung eine außergewöhnliche Freude.

„Die Hundeteams tragen zur Entspannung bei, geben Sicherheit und vermitteln Nähe. Sie können das Selbstvertrauen stärken, die Beweglichkeit und Koordination schulen und längst verloren Geglaubtes zutage fördern. Das sind Streicheleinheiten für die Seele”, sagt der Staffelkommandant der Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel vom Samariterbund Favoriten, Jochen Gold.