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Samariterbund Wien stockt E-Fuhrpark für Lebensmittelrettung auf

Im Rahmen des Projekts „Lebensmitteldrehscheibe“ erhält der Samariterbund Wien im Beisein von Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky ein elektrisches Kühlfahrzeug zur umweltfreundlichen Lebensmittelrettung.

Beim Samariterbund Wien gibt es Zuwachs im E-Fuhrpark: Neben elektrisch betriebenen Lastenfahrrädern, Elektro-Rikschas und E-Autos, wird ab sofort auch ein elektrisches Kühlfahrzeug zur umweltfreundlichen Rettung von Speisen zählen. 

Am 14.9. 2022 wurde im Beisein von Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Christian Pladerer vom Österreichischen Ökologie-Institut das E-Kühlfahrzeug an Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbund Wiens und Georg Jelenko, Bereichsleiter der Samariterbund-Sozialmärkte übergeben. 

Das elektrische Kühlfahrzeug wird im Rahmen der „Lebensmitteldrehscheibe“, einem Projekt des Österreichischen Ökologie-Instituts und des Samariterbund Wiens zur Abholung von übrig gebliebenen Speisen eingesetzt. Die „Lebensmitteldrehscheibe“ wurde als geeignetes Abfallvermeidungsprojekt von der Verpackungskoordinierungsstelle (VKS) ausgewählt und die Anschaffung des elektrischen Kühlfahrzeuges gefördert. 

Die Initiative „Lebensmitteldrehscheibe“ Wien wurde im Vorjahr mit dem Nachhaltigkeitspreis der Stadt Wien ausgezeichnet: „Ein wichtiges Projekt, das soziale Aspekte mit Umwelt- und Klimaschutz verbindet“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Umso erfreulicher ist, dass jetzt für die umweltfreundliche Rettung von Speisen auch ein E-Kühlfahrzeug zur Verfügung steht!“ 

„Ziel der „Lebensmitteldrehscheibe“ ist die Reduzierung von Lebensmittel- und Speiseabfällen, die noch genießbar sind, und die aufgrund von Fehlinformation, Überproduktion oder aus anderen Gründen bei Speiseausgaben, Buffets oder Caterings in Wien anfallen und entsorgt werden müssen. Um diese Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung zu verhindern, wurde ein Netzwerk gegründet, dass die sichere Weitergabe von Speisen aus der Gastronomie und Außerhausverpflegung an sozio-ökonomische Einrichtungen wie dem Samariterbund gewährleisten soll. Ein wichtiges soziales Projekt mit einem enormen positiven Beitrag zum Klimaschutz und zur aktiven Abfallvermeidung“ sagt Christian Pladerer, Vorstand des Österreichischen Ökologie-Instituts. 

„Ich bedanke mich für die Förderung des elektrisch betriebenen Kühlfahrzeugs bei der Verpackungskoordinierungsstelle. Dank des umweltfreundlichen Fahrzeuges ist es dem Samariterbund nun möglich, noch mehr Ressourcen zu sparen und unsere Umwelt zu schonen. Angesichts der aktuellen Teuerung und der Ressourcen-Verknappung ist es jetzt umso wichtiger, Lebensmittel zu retten und an bedürftige Menschen weiterzugeben“, sagt Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbund Wiens. 

„Der Samariterbund Wien setzt sich mit seinen fünf Sozialmärkten bereits seit vielen Jahren für Lebensmittelrettung und Nachhaltigkeit ein. Dass wir die Abholung der Speisen im Rahmen der „Lebensmitteldrehscheibe“ nun noch nachhaltiger gestalten können, freut mich besonders“, sagt Georg Jelenko, Bereichsleiter der Sozialmärkte des Samariterbund Wiens. 

Auch die Stadt Wien geht beim Thema E-Mobilität mit gutem Beispiel voran: So wird beim städtischen Fuhrpark der Umstieg auf alternative Antriebe forciert. Spätestens ab 2025 werden keine neuen Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge mehr angeschafft – mit möglichen Ausnahmen für bestimmte Sonderfahrzeuge. „Die CO2-Neutralität des städtischen Fuhrparks soll jedenfalls bereits vor 2040 gewährleistet sein“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Ein Teil der rund 3.000 Fahrzeuge ist jetzt schon auf Elektrobasis unterwegs, insgesamt sind es 125 E-Autos, davon 82 PKW, der Rest Sonderfahrzeuge oder LKW. 

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