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Aktion "Scherben bringen Glück" gestartet


Musiker Roland Neuwirth, Autorin Eva Rossmann, Nationalratsabgeordnete Christine Lapp, der ehemalige Sozialminister Erwin Buchinger und viele Freiwillige haben am vergangenen Freitag in der Wiener Potteria Sparschweine bemalt. Damit startete die Aktion "Scherben bringen Glück" zugunsten der Kinderstiftung "Fürs Leben".

Unter dem Titel „Scherben bringen Glück“ waren am 14. September 2012 alle Interessierten in die „Potteria“ im 3. Wiener Gemeindebezirk (Rasumofskygasse 16) eingeladen. Von 14 bis 17 Uhr sind dort Spardosen, Sparschweine und Sparfrösche bemalt und dann mit nach Hause genommen worden. Natürlich sollen diese nicht leer bleiben. Ob sich nun das übrig gebliebene Kleingeld aus der Hosentasche in der Spardose ansammelt oder zu diesem Zweck Spenden im Rahmen von privaten Veranstaltungen gegeben werden – Ziel ist, das Porzellangefäß voll zu machen. Natürlich können auch alle, die in der Potteria nicht dabei sein konnten, ihr privates Sparschwein anfüllen. Einen Monat später, am 19. Oktober, treffen sich alle Beteiligten beim Samariterbund, um die Spardosen feierlich zu zertrümmern. Die vielen kleinen Münzhaufen werden sich hoffentlich zu einem großartigen Spendenbeitrag für die „Stiftung fürs Leben“ summieren und vielen kranken Kindern helfen.

Der Samariterbund hat die „Stiftung fürs Leben“ im Jahr 2006 aus dem Gedanken heraus gegründet, dass eine kleine Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt manchmal mehr hilft als groß angelegte Sozialprojekte. Maximal 500 Euro pro Fall und Jahr zahlt die Stiftung an Eltern aus, die sich wichtige medizinische und therapeutische Maßnahmen für ihre Kinder nicht leisten können. Denn so gut das österreichische Sozialsystem funktioniert; die öffentlichen Leistungsträger können nicht alles abdecken. Hier springt die „Stiftung fürs Leben“ ein und hilft armutsgefährdeten Familien auf unkomplizierte Weise. Spezielle Rollstühle, Therapiehunde und viele andere Maßnahmen für oft von Geburt an schwer beeinträchtigte Kinder konnten so mitfinanziert werden – auch ein kleiner Beitrag im Kampf gegen die Armut. Sämtliche Anträge prüft ein Komitee anerkannter Ärzte. Vorsitzender des Stiftungsrates ist der ehemalige Sozialminister und heutige Behindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger.