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Erstes kleines Turnier im Pankisi Tal

Am 1. September 2016 konnte das gemeinsame Sportprojekt des ASBÖ mit dem lokalen georgischen Samariterbund SSK planmäßig gestartet werden. In der ersten Projektphase werden nun die Fußballplätze Schritt für Schritt erneuert und die Kinder stehen bereits im Training. Das dreimal wöchentlich stattfindende Training bereitet sowohl den georgischen, tschetschenischen als auch den aus der Volksgruppe der Kisten stammenden Kindern viel Spaß und es wird eifrig trainiert. Besonders erfreulich ist es darüber hinaus, dass die Kinder aus den unterschiedlichen Volksgruppen sich innerhalb der einzelnen Mannschaften gut verstehen und sich auch als Team wahrnehmen.


Am 16. Oktober gab es dann auch schon den ersten großen Bewährungstest für die einzelnen Mannschaften aus den vier Dörfern Duisi, Jokolo, Birkiani und Omalo, denn für diesen Tag hat SSK gemeinsam mit der Arveladze Stiftung ein kleines Turnier organisiert. Die Aufregung innerhalb der Teams war groß, denn die ehemaligen sehr erfolgreichen Fußballspieler Shota und Artschil Arveladze hatten ihr Kommen zugesagt. Die erste Aufregung war aber schnell überwunden und die jungen Fußballer konnten ihren großen Vorbildern zahlreiche Fragen rund um das Thema Fußball stellen. Ganz gewiss wurden hier auch ein paar Tipps und Tricks von den ehemaligen Profis an den Nachwuchs weitergegeben. Dann endlich war es soweit und der Anpfiff für das erste Match erfolgte. Mit großem Ehrgeiz gingen die einzelnen Mannschaften in das Turnier, aus welchem schließlich die Mannschaft aus dem Dorf Omalo als Sieger hervorging. Dementsprechend stolz wurde daher der Siegespokal in Empfang genommen.

Das kleine Turnier im Pankisi Tal hat gezeigt, dass die Projektidee zur Integrationsförderung mit Hilfe des Fußballsports durchaus sinnvoll  ist, denn die Kinder gehen innerhalb der Mannschaften sehr kameradschaftlich und respektvoll miteinander um. Im weiteren Verlauf des Projektes wird dieser Prozess noch stärker gefördert werden, da nur eine gelungene und vollwertige Integration der Kinder in die Gesellschaft einen wirksamen Schutz vor drohender Radikalisierung bietet.

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