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Menschen im Camp Diavata in Griechenland


Donia und ihre jüngere Schwester Darya sind gemeinsam mit ihren Eltern aus Afghanistan nach Europa geflohen. Seit rund einem Jahr lebt die Familie in Camp Diavata und versucht den Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Die zwölfjährige Donia besucht daher alle Unterstützungsklassen in den Fächern Mathematik, Griechisch und Englisch, um sich auf den Beginn der griechischen Schule vorzubereiten. Ebenso nimmt sie auch an verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Tanz, Sport und Kunst teil, welche von einem informellen Bildungsteam vorbereitet wurden. Da sich die Familie bewusst ist, dass eine gute Integration hauptsächlich über das Erlernen der Landessprache möglich ist, nimmt auch die vierjährige Darya in allen Volksschulaktivitäten teil. Darüber hinaus haben die Eltern der beiden Mädchen Kurse für Griechisch besucht, um ihre Kinder zusätzlich beim Erlernen der neuen Sprache unterstützen zu können.

Am Beispiel der Familie sieht man, dass die Menschen trotz einer langen und oft bedrohlichen Flucht, die Hoffnung nicht aufgeben und in ihrer neuen Heimat, ein gut integrierter Teil der Gesellschaft werden möchten. Um dieses Ziel auch erreichen zu können, werden sie durch die Betreuung des Samariterbundes in Camps wie Diavata unterstützt.