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Samariterbund setzt sich für menschenwürdiges Leben ein

ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller: „Die Auswirkungen der Klimakrise werden die dramatische Lage für Millionen Menschen weiter verschärfen. Mehr Hilfe vor Ort ist das Gebot der Stunde.“


Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember fordert der Samariterbund die künftige Bundesregierung auf, einen Kurswechsel hin zu einer engagierten Entwicklungspolitik zu vollziehen. "Wir müssen notleidende Menschen unterstützen und alles tun, damit wir ihnen ein menschenwürdiges Leben mit Perspektiven ermöglichen", sagt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbund Österreichs.

Wie notwendig der Schutz der Menschenrechte und die Unterstützung für die Ärmsten der Armen ist, zeigen aktuelle Zahlen: Weltweit befinden sich derzeit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht, alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger, rund 820 Millionen Menschen leiden unter Nahrungsmittelknappheit. "Die Auswirkungen der Klimakrise werden die ohnehin dramatische Lage für Millionen Menschen weiter verschärfen. Gerade jetzt ist daher mehr Hilfe vor Ort das Gebot der Stunde", betont Hundsmüller.

Gemeinsam mit lokalen Partnern arbeitet der Samariterbund bereits seit vielen Jahren erfolgreich in Krisenregionen der Welt. Hundsmüller: "Wir leisten vor allem Hilfe zur Selbsthilfe, um die Lebensbedingungen vor Ort nachhaltig zu verbessern."

In den Flüchtlingscamps in Südwestalgerien wird die Hilfe des Samariterbundes dringend gebraucht. "Bildung ist ein Menschenrecht und schafft Zukunftsperspektiven. Gemeinsam wird die Qualität der Schulausbildung für saharauische Schülerinnen und Schüler in der Grundschule verbessert", so Reinhard Hundsmüller.

Durch die Arbeit mit SchulinspektorInnen, GrundschullehrerInnen und den Schulkindern wird in Lernwerkstätten und Workshops die Qualität des Unterrichtes gesteigert und die Lehrmethoden modernisiert.

Prominente Unterstützung bekommt der Samariterbund von Erika Pluhar. Die bekannte Schauspielerin und Autorin setzt sich seit vielen Jahren für die Westsahara ein. Ihr Adoptivsohn Ignaz stammt aus der Region. Erika Pluhar: "Unterstützen wir gemeinsam diese einzigartigen Menschen. Eine gute Ausbildung stiftet Sinn und schenkt Zukunft, sie ist das beste Mittel gegen Extremismus und Resignation."

Durch das Projekt des Samariterbundes in den Saharauischen Flüchtlingscamps in Südwestalgerien können 15 SchulinspektorInnen und 75 GrundschullehrerInnen eine vertiefende Fortbildung erhalten. Diese Bildungsarbeit bietet eine Chance für die in den Camps lebenden saharauischen Schulkinder, denn die verbesserte Qualität der angewendeten Unterrichtsmethoden ermöglicht den Kindern eine solide Grundausbildung und steigert dadurch ihre Möglichkeiten, den Umstieg auf weiterführende Ausbildungswege besser zu bewältigen und somit ihre Lebensqualität steigern zu können.

Der Samariterbund engagiert sich seit vielen Jahren mit Projekten vor Ort und seiner Anwaltschaftsarbeit für die Bevölkerung der Westsahara. Bereits vor rund 10 Jahren wurden einige Schulen vor Ort durch den Samariterbund renoviert. Zudem unterstützt der Samariterbund die Saharauis in ihrer Forderung nach dem Recht auf Selbstbestimmung, das ihnen durch die Vereinten Nationen in mehr als 100 Resolutionen zugesichert wurde, aber bis heute verwehrt bleibt.

In zahlreichen Programmen unterstützt der Samariterbund notleidende Menschen in verschiedenen Regionen der Welt. Aktuelle Projekte helfen syrischen Flüchtlingen, die im Nordirak Zuflucht gefunden haben, pflegebedürftigen, alleinstehenden Menschen sowie Kindern in Georgien, serbischen Kleinbauern und von Nahrungsmittelknappheit bedrohten Menschen in Mozambik.

Unterstützen auch Sie die Kinder der Westsahara!

Spendenkonto:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

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Kennwort: Westsahara Schule

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