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Roland Neuwirth unterstützt Spendenaktion von GEZA

Hunderte begeisterte Zuschauer und Spender beim Konzert von Roland Neuwirth & den Extremschrammeln im Orpheum


GEZA-Praktikant Michael Fink und Projektleiterin Friedarike Santner mit Roland Neuwirth

Michael Fink, Karola Foltyn-Binder (ÖA Samariterbund), Friedarike Santner, Roland Neuwirth

Flüchtlingscamp in Uganda

Frauengruppe im Flüchtlingscamp in Agwore, Norduganda

ACORD-Projektkoordinator Wilfred Obope in einer Besprechung mit Bürgermeister und Gemeinderatsmitgliedern, Agwore, Norduganda

Der bekannte Musiker Roland Neuwirth erklärte sich am Freitag spontan bereit, die Spendenaktion der GEZA zugunsten der Zivilbevölkerung in Uganda zu unterstützen. Dank seines außerordentlichen Einsatzes war nicht nur das Konzert, sondern auch die Spendenaktion ein voller Erfolg.

 

Mit den Worten ‚Es gibt Menschen, denen geht es nicht so gut …‘ setzte Roland Neuwirth zu einer eindrucksvollen Darstellung der Situation in Norduganda an und appellierte an die Großzügigkeit der Zuhörer. Mit Charme, Witz und Poesie animierte er sein Publikum erfolgreich zum Spenden.

 

Die MitarbeiterInnen der GEZA möchten sich an dieser Stelle herzlichst bei Roland Neuwirth und den Extremschrammeln für die wertvolle Unterstützung bedanken!
 
 

Die Arbeit der GEZA in Norduganda:

 

Im internen Konflikt zwischen der Rebellengruppe LRA und ugandischen Regierungstruppen war die Zivilbevölkerung in Norduganda Opfer grausamer Verstümmelungen, Morde und Kindesentführungen. Der Krieg forderte über 100.000 Menschenleben. Mehr als 60.000 Kinder wurden entführt und zu Soldaten ausgebildet. Vergewaltigungen und der Missbrauch von Frauen und Mädchen als Sexsklavinnen standen an der Tagesordnung. 1,8 Millionen Menschen wurden durch diese Gräueltaten aus ihren Dörfern vertrieben.

 

Ende August 2006 wurde ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet und die Lage in den Bürgerkriegsgebieten hat sich seitdem beruhigt. Der Frieden auf der Ebene der betroffenen Gemeinden ist jedoch noch instabil und gefährdet. Zum Schutz der Bevölkerung wurden Camps errichtet, in die über 90% der Bevölkerung evakuiert wurden. In den überfüllten Lagern herrschten unmenschliche Bedingungen und eine hohe Rate an Gewalt, besonders gegen Frauen und Kinder.

 

Mit dem Projekt „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingslagern in Norduganda“ gelang es uns gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation ACORD Uganda und lokalen Institutionen über 150.000 Menschen in Norduganda über ihre Rechte zu informieren und ihnen bei der Durchsetzung dieser zu unterstützen. Das Projekt wurde beim heurigen 'mobilkom austria award 2008' als einziges nicht-europäisches Projekt unter die Besten 9 von 196 Einreichungen gewählt.

 

Seit 2007 werden Rücksiedelungen vorbereitet. Um diesen Prozess zu unterstützen plant die GEZA ein Folgeprojekt zur „Förderung von Versöhnung und Wiederaufbau in Norduganda“. Durch den Aufbau von Friedenskomitees und Unterstützung bei der Nahrungsmittelproduktion soll der Bevölkerung die Rückkehr in ihre Heimatdörfer erleichtert werden.

 

Für dieses und andere Projekte benötigen wir Ihre Unterstützung!

 

Unser Spendenkonto:

Kontonummer: 288 153 485 18

Bankleitzahl: 20111

Erste Bank AG

  

Reichen Sie der Welt die Hand!

 

Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf www.geza.at

oder kontaktieren Sie uns persönlich unter 01/89 145-341