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Bohnensterz


Vor kurzem wurde in unserem Haus Bohnensterz gekocht. Unsere Bewohnerin Frau Werderits, eine erfahrene Köchin, hat sich bereit erklärt, das Ganze in die Hand zu nehmen. Wichtig dabei war es, die Bohnen am Vortag einzuweichen. Nachdem die ungesalzenen Bohnen weichgekocht waren, wurde das griffige, gesalzene Mehl „gelindet“. Danach wurde mit dem heißen Bohnenwasser „schöpferweise“ aufgegossen und zum Schluss das Ganze mit heißem Schmalz übergossen und geröstet. Aus dem restlichen Bohnenwasser wurde eine Bohnenrahmsuppe gekocht. Während gekocht wurde, hatten sich die „Zuschauer“ Einiges zu erzählen. Früher wurde meist freitags Sterz gekocht. Fast jede Hausfrau hatte ihre besonderen Tipps beim Kochen, die nicht immer verraten wurden. Der Bohnensterz hat für 30 Personen gereicht! Unsere Bewohnerinnen und Bewohner aus den Wohnbereichen und auch vom Wohnbereich Ahorn, sowie die Tagesgäste und sogar einige Besucherinnen kosteten die köstliche Rarität. Es schmeckte Allen wunderbar und die Meisten brauchten an diesem Tag kein Abendessen mehr.