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Martina Vitek-Neumayer

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Gleichenfeier beim Pflegekompetenzzentrum Lackenbach

Im Rahmen der Gleichenfeier des Pflegekompetenzzentrums Lackenbach am 29. Juli 2011 wies Sozial-Landesrat Dr. Peter Rezar auf die nachhaltige Pflegestrategie des Bundeslandes Burgenland hin: „Das Haus in Lackenbach ist eines von vielen Projekten, die dafür sorgen, dass heute und in Zukunft alle Burgenländerinnen und Burgenländer, die professionelle Pflege brauchen, diese auch erhalten.“


Das Pflegekompetenzzentrum Lackenbach wird elf Einzelzimmer mit jeweils 22 Quadratmetern, zwölf Doppelzimmer mit jeweils 26 Quadratmetern und Betten für Kurzzeitpflege bieten. Zudem verfügt die Einrichtung, in der Menschen aller Pflegestufen aufgenommen werden, über fünf betreubare Wohneinheiten. Dort können ältere Menschen leben, die keine intensive Pflege benötigen, aber bei Bedarf auf die Dienstleistungen und Infrastruktur des Pflegekompetenzzentrums zurückgreifen möchten. Als zentrale Kommunikationsdrehscheibe der Bewohnerinnen und Bewohner dient der so genannte Dorfplatz in der Mitte des Hauses. Außerdem gibt es neben den für die Pflege notwendigen Räumlichkeiten einen Mehrzweckraum für eine aktive Freizeitgestaltung. Die Eröffnung des Pflegekompetenzzentrums Lackenbach ist für Ende des Jahres geplant.

 

„Die Art, wie das Burgenland in die Zukunft der Pflege investiert, ist vorbildlich“, ergänzte NR Bgm. Otto Pendl, geschäftsführender Vizepräsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. „Es entstehen keine großen, anonymen Pflegeheime, sondern mehrere kleine Häuser in der Region, in denen individuelle, menschliche Pflege, wie sie dem Ansatz des Samariterbundes entspricht, möglich ist“, so Pendl weiter. KR Josef Paul Habeler, Präsident des Samariterbund-Landesverbandes Burgenland, ergänzte: „Die Menschen in und um Lackenbach können nun trotz Pflegebedürftigkeit in ihrer Region bleiben. Das bedeutet auch kurze Anfahrtswege für die Angehörigen und mehr sozialen Zusammenhalt der Generationen.“

 

Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner freute sich auf „ein Pflegekompetenzzentrum, in dem sich unsere ältere Generation wohl fühlen wird. Gleichzeitig entstehen so auch bis zu 20 Arbeitsplätze in der Gemeinde.“ Der Samariterbund plant zudem, beim Betrieb der Küche und der Reinigung des Hauses eng mit der lokalen Wirtschaft zusammenzuarbeiten. HR Dipl.-Ing. Johann Schmidt, Obmann der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), blickte auf eine „erneut gut Zusammenarbeit zwischen der OSG als Errichter- und dem Samariterbund Burgenland als Betreibergesellschaft“ zurück.

 

Mit dem bewährten Pflegekompetenzzentrum in Weppersdorf, der Übernahme des Seniorenheims in Strem, dem 2010 eröffneten Pflegekompetenzzentrum in Olbendorf und den zwei weiteren noch heuer zu eröffnenden Häusern in Siegendorf und Draßburg wird der ASBÖ bald sechs Pflegeinrichtungen im Burgenland betreiben. Weiters bietet der Samariterbund seit zwei Jahren im Burgenland den Service Heimnotruf an.