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Martina Vitek-Neumayer

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Gleichenfeier beim Projekt Pillergasse

Ein Jahr nach der Grundsteinlegung steht der Rohbau der beiden neuen Häuser für „Sozial betreutes Wohnen“ im 15. Wiener Gemeindebezirk. Heute, Freitag, fand an der Pillergasse 24 die offizielle Gleichenfeier statt, bei der Wohnbaustadtrat und Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig, Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, der Bezirksvorsteher des 15. Bezirks, Gerhard Zatlokal, der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Franz Schnabl und der Präsident des Samariterbundes Wien, Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch den Rohbau in Augenschein nahmen.


Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig betonte im Rahmen der Gleichenfeier, dass es „in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Aufgabe der Stadt ist, ausgleichend zu wirken und jene Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen.“ Die beiden Häuser für Sozial betreutes Wohnen werden im Frühjahr 2010 bezugsfertig sein. Für Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely ist das Projekt Pillergasse „eine wichtige Ergänzung in der Wiener Wohnungslosenhilfe. Dass Wien auf dem richtigen Weg ist, zeigt die Tatsache, dass Wien im Bereich betreutes Wohnen im gesamten EU-Raum als Vorzeigestadt gilt.“ „Zwei Zimmer für KlientInnen sind jetzt komplett eingerichtet und können besichtigt werden. Schon jetzt ist klar ersichtlich, wie gezielt hier auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen eingegangen wird“, so Franz Schnabl. Dkfm. Dr. Sellitsch: „Wir als Samariterbund sind froh, dass wir erneut unsere jahrelange Erfahrung im Sozialbereich einbringen können.“ Bezirksvorsteher Zatlokal wies bei der Gleichenfeier darauf hin, dass das gesamte Bauprojekt in enger Kooperation mit dem Bezirk durchgeführt wurde.

 

Das fertige Haus wird aus zwei getrennten Einrichtungen mit insgesamt 120 Wohneinheiten für Sozial betreutes Wohnen bestehen. Dieses innovative Betreuungskonzept richtet sich an zwei unterschiedliche Zielgruppen: Zum einen an Menschen, die aus einer Mehrfachproblematik heraus wohnungslos sind und betreut werden müssen. Zum anderen an SeniorInnen, die aus Pflegeeinrichtungen entlassen werden konnten und keinen Pflege-, aber noch Betreuungsbedarf haben. Maximal 23 Paarwohnungen sind geplant. Beide Häuser werden Aufenthaltsräume und Kantinen umfassen. Die BewohnerInnen in der Pillergasse werden sowohl Frauen als auch Männer sowie Paare sein. Geplant ist außerdem ein eigener Bereich für schutzbedürftige Frauen. Gefördert wurde das Projekt vom Fonds Soziales Wien aus Mitteln der Stadt Wien. Die Gesamtkosten des Projekts „Sozial betreutes Wohnen“ betragen rund 8,3 Mio. Euro, die Stadt Wien unterstützt den Bau der neuen Einrichtung mit rund 2,8 Mio. Euro aus den Mitteln der Wiener Wohnbauförderung.

 

Für die Betreuung der BewohnerInnen steht ein multiprofessionelles Team aus SozialarbeiterInnen und WohnbetreuerInnen zur Verfügung. Es bietet den KlientInnen die Unterstützung an, die sie benötigen, um ihren Alltag zu bewältigen und gemeinsam mit anderen BewohnerInnen Aktivitäten setzen zu können.