Inhalt
Kontakt

Martina Vitek-Neumayer

Hollergasse 2-6
1150 Wien
Tel: +43 (0)1 89 145-227 Mobil: +43 (0)664 358 23 86 martina.vitek@samariterbund.net
Nachricht senden

Vielen Dank für Ihre Nachricht!
Wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden.
Neue Nachricht verfassen »
< vorheriger Artikel

Online-Adventkalender "24 Tage zum Nachdenken"

Gerade die Weihnachtszeit mit ihren vielfältigen Traditionen, Angeboten und gesellschaftlichen Zwängen führt Kindern in Armut besonders unerbittlich vor Augen, dass sie Außenseiter inmitten einer vom Wohlstand geprägten Gesellschaft sind. Der Samariterbund wählt heuer einen „etwas anderen“ Weg, um auf die alltäglichen Sorgen und Probleme von armutsgefährdeten Familien aufmerksam zu machen, denen das Geld für wichtige Medikamente, Untersuchungen oder Therapien fehlt.


Der Online-Adventkalender „24 Tage zum Nachdenken“ (http://adventkalender.samariterbund.net) ermöglicht im Dezember Einblicke in eine Welt, in der die Lichter nicht ganz so prächtig leuchten und wo der „Zauber der Weihnacht“ nur dann möglich ist, wenn er nichts oder fast nichts kostet. Gleichzeitig eröffnet er Menschen, die mit einer Spende konkret helfen wollen, einen unkomplizierten Weg via Online-Spende. An jedem Tag öffnet sich ab 1. Dezember per Mausklick ein Kästchen, das mit einer kurzen Geschichte veranschaulicht, wie Kinder aus armutsgefährdeten Familien die Adventzeit erleben können bzw. wie schmerzhaft es ist, wenn selbst für Kleinigkeiten kein Geld da ist.

 

Armut findet in Österreich nicht nur in Heimen, Notunterkünften oder auf der Straße – sondern womöglich eine Wohnung weiter - statt. Sie beginnt damit, dass nach der ersten Monatshälfte trotz sparsamem Lebenswandel kein Geld mehr für Lebensmittel da ist. Rund eine Million Österreicher – davon 113.000 Kinder - gelten als „armutsgefährdet“. Einpersonenhaushalte fallen, statistisch betrachtet, in diese Kategorie, wenn sie mit € 10.796 Jahreseinkommen – also rund 900 Euro pro Monat – auskommen müssen.

 

„Bei einer Familie mit zwei Kindern sind es € 1.889 Monatseinkommen, ab denen es in vielerlei Hinsicht eng wird“, rechnet ASBÖ-Präsident Franz Schnabl vor. „Die Tatsache, dass arbeitende, also regelmäßig Gehalt beziehende Menschen sich Sorgen um die Leistbarkeit ihrer Lebensmittel oder über die Finanzierung von Miete oder Heizung machen müssen, ist eines der letzten sozialen Tabuthemen in diesem Land.“

 

Wenn auch kein Geld mehr für Medikamente, Untersuchungen oder Therapien da ist, kann Armut lebensbedrohlich sein. Die Samariterbund Wohlfahrts-Stiftung „Fürs Leben“ unterstützt hilfsbedürftige kranke Kinder (und Jugendliche bis 16 Jahren) und hilft somit jenen, die durch das soziale Netz fallen. Nähere Informationen über die Stiftung gibt es im Internet unter www.fuersleben.at. Der Reinerlös der über den Online-Adventkalender "24 Tage zum Nachdenken" gesammelten Spenden kommt der Stiftung zugute.

 

Link:

adventkalender.samariterbund.net

 

 

<http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20071130_OTS0085>