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Pflege: Samariterbund fordert Neuregelung

Anlässlich des Tages der älteren Menschen bekräftigt der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Franz Schnabl seine Forderung nach einer neuen Struktur im Pflegebereich. Die Vereinten Nationen haben den 1. Oktober zum Internationalen Tag der älteren Menschen ausgerufen. „Erinnern wir uns an diesem Tag daran, dass wir der älteren Generation Respekt schulden. Das heißt auch, dass wir gerade im Bereich der Pflege bessere Voraussetzungen schaffen müssen“, kommentiert Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ).


Samariterbund-Präsident Franz Schnabl

Bereits vor drei Jahren hatte der Samariterbund einen 10-Punkte-Plan zur Lösung des Pflegenotstandes vorgestellt. Unter anderem forderte der ASBÖ die Einführung eines staatlichen Pflegefonds, Qualitätsstandards für Pflegeleistungen und eine Neuregelung der organisatorischen Struktur im Pflegebereich. „Mit der Erhöhung des Pflegegelds Anfang 2009 ist immerhin ein wichtiger Schritt erfolgt. Nach wie vor gibt es aber keine gesetzlich geregelte Inflationsanpassung“, so Franz Schnabl.

Die Altersgruppe der über 80-Jährigen wird in Österreich laut einer Prognose der Statistik Austria in den nächsten zehn Jahren weiter wachsen.

2019 ist mit über 465.000 betagten Österreicherinnen oder Österreichern zu rechnen – 15 % mehr als heute. Damit wird auch der Bedarf an Betreuung und Pflege steigen, denn ab 80 steigt die Wahrscheinlichkeit eines Pflegefalls deutlich an. „Schon heute mangelt es an Einrichtungen, Personal und Geld.“

„Wir müssen den Pflegebereich in Österreich auf neue Füße stellen, um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein“, fordert Franz Schnabl.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs baut sein Pflegeangebot laufend aus, einerseits im Bereich der Hauskrankenpflege, andererseits als Betreiber von Pflegekompetenzzentren im Burgenland, in Oberösterreich und in der Steiermark.

Unterstützende Dienste wie Heimhilfe, Menüservices, Besuchsdienste oder Heimnotruf sowie Seniorenkompetenzzentren und „betreutes Wohnen“ kommen jenen älteren Menschen zugute, die nicht pflegebedürftig sind.

 

Details zum 10-Punkte –Plan:

www.samariterbund.net/oesterreich/aktuelles/10423