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Samariterbund fordert Erhöhung der Rettungs- und Krankentransporttarife

Die Krankenkassen haben im Vorjahr Überschüsse erwirtschaftet – nun ist es an der Zeit, auch die Tarife für Rettungs- und Krankentransporte anzupassen. Wie aus den Medien zu entnehmen ist, hat auch die Ärztekammer eine Nachbesserung der Tarife gefordert.


Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs musste in den letzten Jahren zahlreiche Zusatzkosten in Kauf nehmen, wie etwa aktuell die Erhöhung der Mineralölsteuer, die Kürzung des Zivildienstgeldes für die Trägerorganisationen sowie erhöhte Anforderungen bei der Ausbildung der Mitarbeiter und Ausstattung der Fahrzeuge. Alleine die Gehaltsvalorisierungen der Mitarbeiter übersteigen die bisherigen Tarifanpassungen erheblich.

 

„Es ist nicht einzusehen, warum bei Organisationen wie dem Samariterbund, die zuverlässig und kostengünstig für die Menschen im Einsatz sind, keine entsprechenden Anpassungen erfolgen. Die Krankenkassen verbuchen Überschüsse und wir sollen unseren Betrieb nur mittels Spenden und dem selbstlosen Einsatz von Freiwilligen aufrechterhalten. Diese Spendengelder fehlen jedoch in der Folge in anderen Bereichen wie in der Armutsbekämpfung und der Katastrophenhilfe, wo dringend benötigte Hilfsmaßnahmen eingeschränkt oder gar unmöglich gemacht werden. Das kann es wohl nicht sein“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

 

Beim Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bzw. dessen Teilorganisationen handelt es sich um gemeinnützige und in der Regel spendenbegünstigte Institutionen, die schlank und effizient strukturiert sind und daher kostengünstig arbeiten. „Die Tarifanpassungen, die den Rettungsorganisationen von den Krankenkassen angeboten wurden, tragen den Kostenentwicklungen in keiner Weise Rechnung. Das können wir sicher so nicht hinnehmen“, hält Hundsmüller fest.

 

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs fordert daher eine sachgerechte und den realen Kostensteigerungen Rechnung tragende Erhöhung der Rettungs- und Krankentransporttarife – auch unter Nachholung der unzureichenden Anpassungen der letzten Jahre.

 

 

Rückfragehinweis:

 

Mag.a Martina Vitek

Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

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