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Martina Vitek-Neumayer

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Samariterbund NÖ betreut Flüchtlingsnotcamp in St. Pölten


340 Flüchtlinge sind im Notquartier am Wirtschaftshofareal untergebracht

 Seit den Montagabendstunden sind im Städtischen Wirtschaftshof St. Pölten vorübergehend an die 340 Flüchtlinge untergebracht. Ihr Reiseziel ist eigentlich Deutschland, doch zurzeit gibt es für sie kein Weiterkommen. Aufgrund des enormen Zustroms wurden diese von Wien nach St. Pölten gebracht um die Bundeshauptstadt etwas zu entlasten. Der Samariterbund Niederösterreich errichtete mit dem ÖRK am Areal des Wirtschaftshofes ein Notcamp. Die beiden Rettungsorganisationen sowie die Caritas haben auch die Betreuung der einquartierten Menschen übernommen. Gemeinsam mit der Stadt St. Pölten konnte hier rasch geholfen und eine Zwischenlösung gefunden werden. Die Strapazen der letzten Tage und Wochen stand den zum Teil restlos erschöpften Menschen ins Gesicht geschrieben. Auf Feldbetten konnten die Menschen - darunter viele Familien mit Kindern - übernachten und haben eine Mahlzeit bekommen, bevor sie ihre Reise fortsetzten. Neben der Verpflegung werden sie auch mit den notwendigsten Dingen versorgt und medizinisch betreut.

ASBÖ NÖ – Präsident Abg. z. NR Otto Pendl besuchte heute sein Team vor Ort

 Auch die Einsatz- und Betreuungsteams stehen vor großen Herausforderungen und stoßen teilweise bereits an ihre Grenzen. Viele Ehrenamtliche leisten neben ihrem Berufsleben enorme Stunden und sind oftmals rund um die Uhr bereits zu helfen. Der Präsident des Samariterbundes Abg. z. NR Otto Pendl besuchte heute seine Samariter im Flüchtlingscamp St. Pölten und erörtere mit einem Teil seines Führungsstabes die Lage. „Die Gesamtsituation fordert uns alle dermaßen und es ist nicht abschätzbar wie viele Menschen noch nach Österreich kommen werden. Der Samariterbund wird jedenfalls alles daran setzten um die leidgeplagten Flüchtlinge menschenwürdig zu betreuen. Neben der Organisation der Notquartiere für die sogenannten „Transitflüchtlinge“ ist der ASBÖ aber bereits in der Grundversorgung tätig. Dort gilt es Dauerunterkünfte zu finden und gegebenenfalls Containercamps zu errichten“, so der Präsident.

Aktion Menschlichkeit – Hilfe für Flüchtlinge

Die Welle der Hilfsbereitschaft ist enorm! In den vergangenen Wochen haben Einsatzkräfte, ehrenamtliche HelferInnen und viele Privatpersonen Tolles geleistet. Tausende Flüchtlinge sind von Ungarn kommend weiter Richtung Deutschland gereist. Hilfsorganisationen wie der Samariterbund unterstützen mit Notquartieren und der medizinischen Versorgung. Rund 7.000 Flüchtlinge werden täglich vom Samariterbund Österreichweit versorgt.

Besonders wichtig sind derzeit Zeitspenden

Wir brauchen laufend ehrenamtliche HelferInnen

Die Samariter suchen helfende Hände und nehmen gerne Hilfe von der Zivilbevölkerung an. Wenn Sie also Zeit spenden möchten, dann wenden Sie sich bitte an ihre nächste Samariterdienststelle bzw. an den Landesverband des Samariterbundes Niederösterreichs unter Bekanntgabe Ihres Namens, der Adresse und der Telefonnummer unter landesverband.noe@samariterbund.net

Danke.

Danke an alle, die bisher mitgeholfen und auch gespendet haben!