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Martina Vitek-Neumayer

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Samariterbund übt Camp-Management nach Katastrophen

Von 5. bis 9. Juli 2011 findet bei Bratislava eine groß angelegte Katastrophenübung unter Federführung des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs statt. Kern der Übung sind Aufbau und Betrieb eines Camps für 80 Personen, die – so die Annahme – nach Überschwemmungen ihr Zuhause verloren haben. Die Übung bildet den Abschluss des EU-Projekts EURETS (European Emergency Temporary Sheltering), das seit Februar 2010 vom Samariterbund gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt wurde.


Die Idee hinter EURETS ist, bei größeren Katastrophen innerhalb kürzester Zeit Notunterkünfte für 240 bis zu 1000 Personen aufzubauen und in der ersten Phase zu leiten. Die notwendige Ausrüstung dafür wird jeweils vor Ort erworben oder aus Lagerbeständen der EU-Mitgliedstaaten organisiert. „Das EURETS-Team konzentriert sich ganz auf den Aufbau und das Management des Camps. Nach vier Wochen werden die Notunterkünfte den örtlichen Behörden übergeben“, erklärt Bereichsleiter Wolfgang Krenn vom Samariterbund. Der gesamte Vorgang wird zum Abschluss des Projekts plangemäß im Rahmen der fünftägigen Übung komplett durchgespielt.

 

Die Herausforderungen der Übung gestalten sich ebenso vielschichtig wie komplex. Sie reichen vom Zeltaufbau über die Organisation von Verpflegung und Personenregistrierung bis hin zu Zwischenfällen wie Brände oder ethnische Unruhen im Camp.

 

Insgesamt sind an der Übung rund 130 Personen beteiligt: 80 Lagerbewohner und insgesamt 50 Einsatzkräfte des Samariterbundes aus vier Bundesländern, des ASSR, der slowakischen Feuerwehr, des rumänischen Zivilschutzes und des Kriseninterventionsteams Steiermark. Die Teams sind in zwei Schichten während der Übung rund um die Uhr im Einsatz.

 

EURETS wurde im Rahmen des EU-Projekts „Preparatory Action 2009“ mit einem Projektvolumen von 380.000 Euro entwickelt. Träger des Systems ist der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs in Zusammenarbeit mit dem Samariterbund der Slowakischen Republik (ASSR), dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung und der Johanniter-Unfall-Hilfe Deutschland. Mit der Übung in der Slowakei ist das EU-Projekt abgeschlossen.

 

Rückfragehinweis:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

Öffentlichkeitsarbeit

Markus Widmer

E-Mail: markus.widmer@samariterbund.net

Tel. 01 89 145-309 oder 0664 844 60 19