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Samariterbund zur Finanzlage der Krankenkassen

Angesichts der Finanzlage der Krankenkassen fordert Reinhard Hundsmüller, Bundessekretär des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ), weitere, konstruktive Gespräche: "Gerade in dieser angespannten Situation muss die Diskussion sachlich bleiben und darf sich nicht in parteipolitischen Rundumschlägen verlieren. Die Finanzierung des Gesundheitssystems ist viel zu wichtig. Langfristige, finanzierbare Konzepte sind gefragt."


"Falsches Sparen" würde aber das komplexe Geflecht des österreichischen Gesundheitssystems gefährlich stören und gesundheitspolitische Errungenschaften gefährden. Hier ist auch der Herr Finanzminister gefordert, um für einen Ausgleich im Steuersystem zu sorgen.

 

"Es müssen vor allem die medizinischen Leistungen erhalten bleiben und weiter entsprechend abgegolten werden. Andernfalls hätte dies auch weitreichende Folgen für Hilfsorganisationen und für die von ihnen betreuten Menschen. Gerade Non-Profit-Organisationen, wie der Samariterbund, sind auf diese Mittel angewiesen, um Angebot und Betrieb aufrecht zu erhalten. Keinesfalls vergessen werden darf auch auf eine gerechte Entlohnung der MitarbeiterInnen", so Hundsmüller.

 

Weiters gibt Hundsmüller zu bedenken, dass gerade Organisationen, die im Rettungs- und Krankentransportwesen tätig sind, auch von den steigenden Treibstoffpreisen stark betroffen sind. "Die mehrfach bereits ab Juni gestellte Forderung, Blaulicht-Organisationen von der Mineralölsteuer zu befreien, bleibt bisher ungehört", so Hundsmüller.

 

"Ohne die NPOs ist unser Gesundheitssystem als Gesamtes nicht mehr aufrecht zu erhalten. Auch in diese Richtung erhoffe ich mir - selbst in dieser Situation - ein klares Signal und Bekenntnis", so Reinhard Hundsmüller abschließend.