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Zivildienst: ASBÖ sieht Situation differenziert


Zivildienst: ASBÖ sieht Situation differenziert

 

Utl.: Hundsmüller: Größeres Interesse kann Mehrbedarf nicht decken. Insgesamt bestehen regionale Unterschiede

 

Der Bundessekretär des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ), Reinhard Hundsmüller, sieht die Situation differenziert: „Selbstverständlich ist es erfreulich, dass sich mehr junge Leute für den Zivildienst interessieren. Der durch die Verkürzung verursachte 40% Mehrbedarf wird aber allein damit nicht ausgeglichen.“

 

Im Vorjahr wurde der Zivildienst von zwölf auf neun Monate verkürzt. Die Zivildienstleistenden absolvieren beim ASBÖ eine intensive über zweimonatige Ausbildung, bevor sie zum Einsatz kommen. Damit ist die tatsächliche Einsatzzeit wesentlich reduziert.

 

Auch andere gesetzliche Änderungen (Stichwort Verpflegungsgeld) haben den Verwaltungsaufwand für die Rechtsträger enorm erhöht.

 

„Der Samariterbund ist als einer der größten Zivildienstrechtsträger besonders von Änderungen betroffen. Unsere Organisation ist dabei mit beachtlichen regionalen Unterschieden konfrontiert. Problematisch ist dabei vor allem die mangelnde Planungssicherheit, daher gibt es regional Überlegungen, Zivildienstleistende durch Hauptamtliche zu ersetzen, wofür es aber keinen finanziellen Ersatz gibt“ , so Hundsmüller, „Aus unserer Sicht ist die Politik gefordert, gerade hier den Zivildienst attraktiver zu machen.“

 

Rückfragehinweis:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

Mag. Gerald Leimlehner, Tel.: 0189 145-221, e-Mail: gerald.leimlehner@samariterbund.net