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Rettungshunde-Sucheinsatz in Wien

Am 23.07.2010 um 21.45 Uhr wurde der Hauptinspektionsoffizier (HIO) des Samariterbundes Wien durch die Leitstelle über eine Anfrage zu einer Personensuche in 1230 Wien, Wohnpark Alt Erlaa informiert. Eine 74-jährige, insulinpflichtige und demente männliche Person war seit 16.00 Uhr abgängig.


Die Angehörigen des Vermissten erstatteten bei der Polizei die Abgängigkeitsanzeige.

Nach Alarmierung an den Samariterbund wurden von der Rettungsleitstelle Wien laut der bestehenden Alarm- und Einsatzpläne die Samariterbund Rettungshundeteams der Staffeln Favoriten, Simmering und vom Landesverband Wien alarmiert und zum Wohnpark Alt Erlaa entsandt.

 

Der HIO, Peter W. Pleyer, errichtete vor Ort die Einsatzleitung und in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und der Wiener Rettung wurde nun das Suchgebiet eingeteilt. Somit konnte nun koordiniert mit der Personensuche begonnen werden. Unterstützung gab es nun auch von 4 „Tasso“ Einheiten (Hundestaffeln der Polizei).

Um 01.30 Uhr erfolgte dann vom Landeskriminalamt Wien die Meldung, dass die vermisste Person in einem Taxi in 1030 Wien aufgegriffen, in Gewahrsam genommen und medizinisch betreut wurde. Die eingesetzten Samariterbund Rettungshundestaffeln wurden daraufhin von der Einsatzleitung vor Ort zurückbeordert. Nach Versorgung von Tier und Material wurden die eingesetzten Kräfte wieder in die Gruppen entlassen.

 

EINSATZENDE: 24.07./0200 Uhr. In der Summe waren 1 HIO, 3 Hundestaffeln, 9 Rettungshundeteams und 5 Helfer im Einsatz.

 

Besonders hervorzuheben sind die professionelle Abwicklung durch die Rettungshundestaffeln des Samaritrebundes in Wien sowie die Alarmierung und Ausrückeordnung der Einheiten laut Landeseinsatzplan.

Die Zusammenarbeit zwischen den Kräften des Samariterbundes und der Wiener Polizei erfolgte Vorbildhaft und äußerst kollegial.

 

Danke für den Einsatz!