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RETTUNGSDIENST: Einigung mit Sozialversicherung


Wilhelmsburg, NÖ (16.12.2013) - Direktverrechnungsvereinbarung für 2014 abgeschlossen: Mit 29. Oktober haben der Samariterbund Niederösterreich und das Rote Kreuz den Vertrag mit den Krankenkassen gekündigt, um weiteren Verhandlungen den notwendigen Raum einzuräumen. Dieser Schritt war notwendig, weil der bisher bestehende Vertrag seit 2005 nicht angepasst oder valorisiert wurde. In den darauf folgenden Wochen wurde von allen Seiten die Zeit genutzt, um zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen. Für das Jahr 2014 konnte nun eine Vereinbarung erzielt werden, die heute im Rahmen einer Pressekonferenz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll kommuniziert wurde.

Modell 2014 soll Zeit für weitere Verhandlung einräumen:

In Summe ergibt sich aus dieser Vereinbarung für den Samariterbund NÖ ein Fixbetrag in Höhe von knapp 4,65 Millionen Euro für das Jahr 2014. Dieser teilt sich auf die sieben Sozialversicherungen auf, die bei den Verhandlungen zur neuen Vereinbarung anwesend waren und somit in diese Regelung fallen:

 

• Niederösterreichische Gebietskrankenkasse / NÖGKK

• Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter / BVA

• Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau / VAEB

• Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft / SVG

• Sozialversicherungsanstalt der Bauern /SVB

• Betriebskrankenkasse Mondi

• Betriebskrankenkasse Austria Tabak

 

Für die Rettungsorganisationen steht der Patient/die Patientin im Mittelpunkt ihres Handelns, daher ist auch der Samariterbund NÖ sehr froh, dass für das kommende Jahr ein positiver Abschluss erzielt wurde und damit eine gemeinsame Lösung gefunden werden konnte. Der neue Vertrag gilt vorerst für ein Jahr und schafft wiederum Zeit für weitere Gespräche.

 

ASBÖ NÖ Präsident Abg. z. NR Otto Pendl zeigt sich zufrieden: „ Über unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – das Sanitäterteam vor Ort, werden wir bemüht sein auch unsere Patienteninnen und Patienten zu informieren und selbstverständlich die Versorgungssicherheit weiterhin uneingeschränkt sicher zu stellen. Ein großer Dank gilt dem gesamten Verhandlungsteam sowie unserem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landesrat Ing. Maurice Androsch und unserem Geschäftsführer Ralph Ebhart, die in den vergangenen Wochen intensiv an dieser Lösung gearbeitet haben! Eine Lösung für die Menschen, die unsere Hilfe benötigen konnte gefunden werden.“

 

Dem Leitspruch des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs „Hilfe von Mensch zu Mensch“ kommt gerade zur Weihnachtszeit besondere Bedeutung zu, denn die Sanitäterinnen und Sanitäter – die das ganze Jahr über, rund um die Uhr für die Bevölkerung da sind, sorgen auch in der Hl. Nacht und zum Jahreswechsel für Schutz und Sicherheit.

Text: www.samariterbund.net/noe