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Historischer Hintergrund

Wohlfahrt hat in Österreich eine lange Tradition, die weit in die Vergangenheit zurückreicht.
So erfolgte bereits im 19. Jahrhundert eine Basisversorgung von mittellosen Menschen durch Notküchen, Horte, Ferienheime, Eheberatung, Schwangerschafts- und Babyfürsorge und Altenfürsorge. All diese Einrichtungen waren ausschließlich private Wohlfahrts-Initiativen und anfangs nur für Arbeiter vorgesehen.

Die staatliche Seite

Seit 1889 wird allen Unternehmern für alle Mitarbeiter eine Unfall- und Krankenversicherung, ab März 1920 auch eine Arbeitslosenversicherung verpflichtend vorgeschrieben. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wurden diese Versicherungspflichten auch auf kleine Erwerbstätige ausweitet.
Durch die positive wirtschaftliche Entwicklung und gute staatliche Versorgung nach dem 2. Weltkrieg sank der Bedarf an privat organisierten Wohlfahrtseinrichtungen. 

Wie ist es heute?
Der Staat kommt seiner Verantwortung in den letzten Jahren in vielen Bereichen immer weniger nach, und die Zahl der Bedürftigen steigt seit geraumer Zeit wieder stark an. Da die Politik bislang nur sehr begrenzt auf diesen bedenklichen Trend reagiert, obliegt es Privaten, hier beispielgebend voranzugehen, denn ...  

Gesundheit ist nicht nur Privatsache und darf auch nicht Spekulationsobjekt werden.
Es ist notwendig, Mittel zu finden, um nicht privilegierten Menschen
die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.